Sonngard Marcks

Keramische Bilderwelten / Pictorial Worlds in Ceramic

In der zeitgenössischen Keramik ist Sonngard Marcks eine feste Größe. Für ihren Erfolg als Keramikerin spielt jedoch nicht nur ihre virtuose Zeichenkunst eine wichtige Rolle, sondern auch die plastische Form, die sich mit der Malerei zu einzigartigen Gefäßen und Objekten verbindet und so eine Zauberwelt aus Blüten, Blättern, Früchten und Insekten entstehen lässt.
Die 1959 in Lutherstadt Eisleben (DDR) geborene Künstlerin absolviert nach dem Abitur eine Töpferlehre im thüringischen Bürgel. Anschließend geht sie nach Halle a. d. S., um an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein (heute Kunsthochschule Halle) „Künstlerische Keramik“ bei Gertraud Möhwald, Heidi Manthey und Lothar Sell zu studieren. 1984 erhält Sonngard Marcks ihr Abschlussdiplom. Sie bleibt zwei weitere Jahre an der Hochschule und absolviert ein Zusatzstudium im Fachbereich Keramik. Seit 1986 ist sie freiberuflich tätig, zunächst in Neuwegersleben (Sachsen-Anhalt), ab 1998 in ihrer neuen Werkstatt in Wolfenbüttel.
Mit ihren Arbeiten findet sie schnell große Anerkennung, wie die zahlreichen Preise belegen, die sie bereits erhielt: Keramikpreis Neuburg/Donau (Sonderpreis der Jury 1992), Keramikpreis der Stadt Bürgel (1997), INAX Design Prize for Europeans (Tokio/Tokoname, Japan, 1998), Oldenburger Keramikpreis (2003 und 2004), Dießener Keramikpreis (2008) und Bayerischer Staatspreis (2008).

In Kooperation mit der Neuen Sammlung München (Pinakothek der Moderne) und dem Internationalen Keramik-Museum Weiden.

Museum Huelsmann
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