Der böse Expressionismus - Trauma und Tabu

Einst skandalträchtige Außenseiter, sind die Expressionisten heute gesellschaftsfähig, ihre Bilder Millionen wert. Als Zeugnisse pittoresker Bohème, farbenfroher Idyllen und Ansichten einer vermeintlich guten alten Zeit werden sie verharmlost und je nach Möglichkeit als dekorative, verlässliche Geldanlage gesucht. Die Brisanz der Bilder droht in Wohlgefallen zu verschwinden.

Anhand von ca. 200 Werken ruft die Ausstellung "Der böse Expressionismus. Trauma und Tabu" die antibürgerliche Wucht in Erinnerung, die vielen expressionistischen Kunstwerken inhärent ist.



FOTO:
Erich Heckel | Szene am Meer | 1912 | Öl auf Leinwand | 96 x 121 cm
Von der Heydt-Museum Wuppertal | © Nachlass Otto Gleichmann
Foto: © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Kunsthalle Bielefeld
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