2. Konzert Musikverein

Franz Liszt: Christus - Passion und Auferstehung

Zum Auftakt der Osterfeiertage präsentiert der Musikverein der Stadt Bielefeld ein außergewöhnliches Passionskonzert: Franz Liszt „Passion und Auferstehung“ unter der Leitung von Bernd Wilden am Gründonnerstag, 29. März 2018, um 20 Uhr in der Rudolf-Oetker-Halle. Um 19:15 Uhr findet im Kleinen Saal ein Einführungsvortrag statt.
Über zwanzig Jahre arbeitete Franz Liszt an seinem größten geistlichen Werk, dem Oratorium „Christus“, welches von Christi Geburt, Wirken und Passion handelt. Es gilt als eines der bedeutendsten chorsymphonischen Werke des 19. Jahrhunderts.
Liszt beschwört hier das Monumentale ebenso wie das Mystische, indem er expressive Chromatik neben asketische Schlichtheit stellt. Auf faszinierende Weise verbinden sich gregorianische Motive und romantische Orchestersprache zu einer ganz eigenen, überaus eindringlichen Vertonung der christlichen Heilsgeschichte.
Der Musikverein blickt nun schon auf eine fast 200-jährige Tradition zurück. Seit 2013 lenkt Bernd Wilden den Bielefelder Musikverein als künstlerischer Leiter. Der Dirigent und Komponist sagt zu dem Stück: „Abgesehen von den verschiedenen musikalischen Elementen, die hier zu etwas Neuem verknüpft werden, fasziniert mich persönlich vor allem Liszts Herangehensweise an diesen Stoff. Die Schilderung der biblischen Ereignisse als musikalisches Drama, wie z.B. in den Bach'schen Passionen, findet nur punktuell statt. Stattdessen versucht Liszt das Thema "Passion und Auferstehung" auf einer fast schon spirituellen Ebene zu durchdringen und gelangt so vor allem im 3. Teil seines Oratoriums zu einer sehr persönlichen und individuellen Darstellung.“

Bielefelder Philharmoniker und Solisten.

Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt, Studierende mit Ausweis zahlen 6,- Euro (nur an der Abendkasse)

Rudolf-Oetker-Halle
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