Die Subsistenzperspektive

Ein ökofeministischer Ansatz zur Überwindung der Wachstumsökonomie

Die wachstumsökonomische Ideologie kommt zunehmend in Verruf. Endlich! Warum aber konnte und kann sie sich so hartnäckig halten? Und wie können wir ins Handeln kommen für Degrowth, Postwachstum, für eine Gemeinwohlökonomie, eine enkeltaugliche Welt …? Der Vortrag von Veronika Bennholdt-Thomsen in der Bielefelder Bürgerwache am Siegfriedplatz wird sich diesen Fragen widmen.

Der ökofeministische Subsistenzansatz, auch ‚Bielefelder Ansatz‘ genannt, beginnt früh (in den 1970er Jahren) Antworten auf diese Fragen zu entwickeln. Subsistenz ist ein Gegenpol zum Globalisierungsstreben, ein Plädoyer für “Einfach. Jetzt. Machen!” und stellt die Versorgung und das gute alltägliche Leben in den Mittelpunkt des politischen Tuns.

Die Referentin Veronika Bennholdt-Thomsen ist maßgeblich an der Entwicklung der Subsistenztheorie beteiligt. Sie ist Sozialanthropologin (Ethnologie, Soziologie, Lateinamerikaforschung) mit den Schwerpunkten: bäuerliche, regionale und feministische Ökonomie/Kultur; war von Anfang an in der Frauenbewegung engagiert und ist Mitschöpferin der deutschen Frauenforschung; hat zahlreiche Bücher und Artikel geschrieben, die auch in mehrere Sprachen übersetzt wurden, zu folgenden Themen: Soziale Bewegungen von Bauern und Frauen, feministische Gesellschaftstheorie, alternative Wirtschaftstheorie, Matriarchatsforschung.



Ein Beitrag aus der Transition Town Bielefeld Vortragsreihe "Die Zukunft in/für Bielefeld", jeden 3. Dienstag im Monat in der Bürgerwache am Siegfriedplatz.

Bürgerwache
Newsletter

Jetzt für die regelmäßige Zusendung des monatlichen Veranstaltungskalenders registrieren!