Sinfoniekonzert

Programm:
Antonín Dvořák: Konzert für Violoncello und Orchester op. 104
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Dirigent: Pawel Poplawski
Solistin: Irena Josifoska, Violoncello

Orchester: Junge Sinfoniker


IRENA JOSIFOSKA
Violoncello

Irena Josifoska, 1996 geboren, stammt aus Novi Sad in Serbien und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Cellospiel in der Klasse ihrer Mutter. Nach Abschluss des Musikgymnasiums und Studien an der Musikakademie ihrer Heimatstadt studiert sie derzeit an der Hochschule für Musik in Detmold bei Xenia Jankovic.

Sie errang rund 45 höchste Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. dem Dotzauer Cello Wettbewerb (Deutschland), dem Bohus Heran- Wettbewerb (Tschechien), dem Internationalen Cello-Wettbewerb in Liezen (Österreich) und der Belgrade stage of young talents (Serbien). Als jüngste Teilnehmerin war sie 2015 Finalistin des Internationalen Jeunesses musicales-Wettbewerbs in Belgrad und gewann dort den Publikumspreis.
In den vergangenen Jahren hat Irena Josifoska zahlreiche Auftritte in England, Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Spanien absolviert. Als Solistin konzertierte sie dabei mit bedeutenden Orchestern wie der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Philharmonischen Orchester Banja Luka, dem Norfolk County Youth Orchestra, dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie und dem Zrenjanin Chamber Orchestra. Darüber hinaus ist Irena häufig zu Gast bei Festivals wie beispielsweise der Celloakademie Rutesheim, der Moritzburg Festival Akademie (Deutschland), dem Music Forum in Trenta (Slowenien) und dem First Balkan Music Festival in Tivat (Montenegro). Bei Meisterkursen lernte sie von so bekannten Cellisten wie Wolfgang Emanuel Schmidt, Marc Coppey, Mineo Hayashi, Istvan Varga, Xenia Jankovic, Stefan Popov, Alexander Kniazev, David Starkwether, Mark Kosower, Daniel Müller-Schott, Jan Vogler u.a.

Im April 2014 brachte A-records (Schweden) Irena Josifoskas erste CD heraus, und im September 2014 erschien durch Art-link ihre zweite CD als live-Konzertmitschnitt. Sie ist Widmungsträgerin verschiedener Kompositionen von Tibor Hartig, Dejan Despic, Svetozar Sasa Kovacevic und Aleksandar Vujic.

2017 war Irena Josifoska die jüngste Semifinalistin des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs.

Irena Josifoska ist Stipendiatin des Deutschlandstipendiums des Studienfonds OWL.
Sie spielt auf einem Cello von Thorsten Theis.



PAWEL POPLAWSKI
Dirigent

Pawel Poplawski wurde 1978 in Stettin (Polen) geboren und lebt seit 1987 in Deutschland. Nach dem Abitur studierte er Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei Prof. Winfried Müller und Liedbegleitung bei Prof. Semion Skigin. Nach seiner Diplomprüfung im Sommer 2005 erhielt er an derselben Hochschule einen Lehrauftrag für Korrepetition. Bereits während seines Studiums war Pawel Poplawski ein gefragter Liedbegleiter und Korrepetitor, so ab 2004 als ständiger Begleiter in der Meisterklasse von Prof. Julia Varady sowie bei mehreren Lied-Meisterkursen auf Einladung von Prof. Dietrich Fischer-Dieskau.

Als Dirigent arbeitete Pawel Poplawski u.a. mit den Berliner Symphonikern, dem Orchester des Landestheaters Wittenberg und den Brandenburger Symphonikern und leitete Produktionen an der Kammeroper Rheinsberg, im Berliner Saalbau Neukölln und an der Oper Leipzig. Er war als Solorepetitor am Opernstudio des Zürcher Opernhauses sowie an der Komischen Oper Berlin engagiert, wo er auch mehrere Produktionen als Studienleiter betreute.

Ab der Spielzeit 2010/2011 war Pawel Poplawski am Theater Magdeburg als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung, später als 2. Kapellmeister engagiert. 2015 ging er als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD an das Theater Bielefeld und dirigierte dort Opernproduktionen wie Death in Venice, La scala di seta, Der Liebestrank und Der Kaufmann von Venedig, Tanzabende wie Liebe, Furcht und andere Dissonanzen sowie zahlreiche Konzerte. Mehrmals gastierte er als musikalischer Leiter der Kinderopernuraufführung Schneewittchen und die 77 Zwerge an der Komischen Oper Berlin. In seiner Bielefelder Zeit arbeitete Pawel Poplawski auch erstmals mit den Jungen Sinfonikern.

Mit Beginn der Spielzeit 2017/2018 kehrte er als Solorepetitor und Kapellmeister ans Theater Magdeburg zurück und leitete hier u. a. die Spielzeiteröffnung Rusalka, das Ballett Raymonda sowie zahlreiche Wiederaufnahmen.


Die Jungen Sinfoniker sind seit ihrer Gründung im Jahr 1973 das regionale Jugend-Sinfonieorchester für Ostwestfalen-Lippe. Entstanden aus der Idee, talentierte Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert” zusammenzubringen und miteinander musizieren zu lassen, besteht das Orchester mittlerweile regelmäßig aus bis zu 100 Jugendlichen im Alter von ca. 12 bis 22 Jahren. Die Jugendlichen aus ganz Ostwestfalen-Lippe kommen zweimal jährlich zu einer jeweils gut eine Woche dauernden Probenphase zusammen und erarbeiten sich ein anspruchsvolles sinfonisches Programm unter Leitung wechselnder professioneller Dirigenten.
Seit 2011 besteht eine offizielle Orchesterpatenschaft zwischen den Bielefelder Philharmonikern und den Jungen Sinfonikern.


Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei – wir bitten herzlich um eine Spende zugunsten der Fortführung unserer Jugendorchesterarbeit!

Rudolf-Oetker-Halle
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