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Jaana Caspary, Jonas Hohnke, Charlotte Perrin

Organische Formen wachsen hermetisch aus der Wand heraus. Eine Teekanne wird als „Piercing“ an der Wandfläche zu einem Objekt. Jaana Caspary umhüllt Vertrautes mit einer sakral weiß polierten Oberfläche. Durch die Veränderung der ursprünglichen
Materialität werden die skulpturalen Qualitäten aus den Alltagsobjekten heraus gearbeitet. Die Arbeiten von Jaana Caspary bewegen sich zwischen Wirklichkeit und Phantasie.

Jonas Hohnke sondiert seine Umgebung, greift Objekte auf, welche er mit minimalen Eingriffen zur Kunst erhebt. Alltagsobjekte aus industrieller Produktion, vorhandene Elemente des Ausstellungsraumes sowie Attribute der bildenden Kunst wie Sockel oder Rahmen werden von dem Künstler zu Kompositionen zusammengefügt oder mit subtilen Eingriffen behandelt und thematisiert. Wann ist ein Gegenstand ein Kunstwerk und aus welchem Kontext heraus kann etwas Kunst werden?

Charlotte Perrin gibt den Dingen, die überall um uns herum verwendet, verbaut oder installiert sind, eine Bedeutung und hinterfragt deren Ästhetik und Materialität. Sie nähert sich ihrer Beschaffenheit analytisch an und arbeitet diese Produkte zu Einzelstücken und Unikaten mit handwerklichen oder mechanischen Verfahrenstechniken heraus. Jedes der eingesetzten Elemente bekommt einen eigenen Charakter und eine, vorher nicht zugeteilte, Aufmerksamkeit.

In der gemeinsamen Ausstellung werden die drei Positionen vereint und ein Dialog zwischen ihnen und der Umgebung hergestellt. Ein Spannungsfeld wird aufgebaut, in dem die Alltäglichkeit der Dinge im Diskurs zur künstlerischen Praxis und gesellschaftlichen Kontexten im Mittelpunkt steht.

Eingang im Innenhof

Artists Unlimited Galerie
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