Franz Schubert: Die schöne Müllerin

Liederabend

Im November 1823 berichtete Schubert seinem Freund Franz von Schober: »Ich habe seit der Oper (Fierrabras) nichts componirt, als ein paar Müllerlieder.« Was Schubert hier so nüchtern als »ein paar Müllerlieder« bezeichnet, war nichts Geringeres als der erste erzählende Liederzyklus der Romantik.
Vorstellbar ist, dass Franz Schubert die tiefere Ebene eines Zwischenreiches in den Gedichten angezogen hat, das von den Themen 'Natur und Liebe' beziehungsweise 'Natur und Tod' bestimmt wird. Zusammen mit Schuberts Musik entwickeln sich die Gedichte über den wandernden Müllersjungen zu der inneren Geschichte einer Verführung.
Der Tenor André Fritzemeier interpretiert Franz Schuberts Liederzyklus. Am Flügel begleitet Yangfan Xu.

Capella Hospitalis
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