Die Haltestelle

Komödie von Walter Blohm

Wozu dient eine Haltestelle, an der nichts und niemand hält? In der neuen Komödie des Bielefelder Autors Walter Blohm dient die ehemalige Bushaltestelle mit Fahrplan einigen Bewohnern des von der Außenwelt abgeschiedenen Seniorenheims ‚Villa Abendfrieden‘ als Sehnsuchts-, Flucht- und Kommunikationsort.

Dort treffen die Rentner Friederike und Klaus auf drei Flüchtlinge, die sich nach einem Brandanschlag auf ihr Wohnheim aus Angst im Wald verstecken. Die beiden geben an der Haltestelle den Flüchtlingen Deutschunterricht. Daraus und aus ihrer Liebe zur Musik entwickelt sich zwischen den Alten eine Liebesbeziehung.

Die Situation schlägt schnell ins Dramatische um, als zwei rechtsradikale Jäger auftauchen, die nicht Hasen, sondern Flüchtlinge jagen, und als sich eine Referatsleiterin für Altenheime ausgerechnet an der Haltestelle ein Bein bricht. Das Tohuwabohu ist auch keineswegs leichter zu entwirren, wenn sich drei Heimbewohnerinnen als mythische Nornen outen…

Schon mehrere Stücke des Filmemachers und Theaterautors Walter Blohm haben im Mobilen Theater ihre erfolgreiche Uraufführung erlebt. Wie sie, zeichnet sich auch "Die Haltestelle" durch die ungewöhnliche Mischung von brennend aktuellen Problemen und absurden Handlungselementen aus – ein zum Nachdenken anregender, unterhaltsamer Spaß fürs Publikum.

Mit: Farah Elouahabi, Violeta Gomez, Gisela Hoyer, Malte Heygster, Karl Pühmeyer, Norbert Ruppik, Manfred Templin u.a.
Regie: Manfred Templin

Theaterhaus Feilenstraße
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