„Fantasiestücke…"

Kammermusik

In diesem Duoabend umrahmen romantische Meisterwerke der Celloliteratur Miniaturen von Webern und Beethovens letzte Cellosonate.

Auf dem Programm stehen
die Fantasiestücke für Violoncello und Klavier, op. 73 von Robert Schumann, sehr poetische Stimmungsbilder,
die „Drei Kleinen Stücke für Violoncell und Klavier“ op. 11 von Anton Webern, kurze musikalische Aphorismen,
die fünfte Sonate für Klavier und Violoncello von Ludwig van Beethoven in D-Dur op. 102,2, ein „... Geniestreich an Kühnheit, Konzentration und Klarheit, an Empfindungstiefe und Geistesschärfe.“ (C.- Chr. Schuster)
sowie
- die Sonate Nr. 1 für Klavier und Violoncello in e -moll, op. 38 von Johannes Brahms, „... ein kleines Juwel, sowohl was die Erfindungen als auch was den sicheren und doch so zierlichen Bau in allen Einzelheiten betrifft.“ (Th. Billroth).

Ausführende sind Markus Beul, Violoncello und Claudia Kohl, Klavier

MARKUS BEUL wurde in Düsseldorf geboren.
Nach Studien in Essen und München bei den Professoren Dorner und Nothas wurde er 1989 als zweiter Solocellist bei der Flämischen Oper Antwerpen angestellt.
1991 wechselte er als erster Solocellist zur Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und 1996 in gleicher Position zu den Dortmunder Philharmonikern.
Während des Studiums und darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei William Pleeth , Rudolf Metzmacher und Boris Pergamenschikow .
Außerdem besuchte er regelmäßig die Meisterkurse des Amadeus Quartetts in Köln und wurde mit seinem Alma Streichquartett von der Klingler Stiftung gefördert mit Kursen bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts sowie bei Prof. Feltz und Andras Keller.
Mit den oben aufgeführten Orchestern spielte er zahlreiche Solokonzerte in Konstanz , Singen , Donaueschingen , Neuss und Dortmund.
Er ist Mitglied im Ensemble Piu / Essen und im Celloquartett Force4Cello.
Mit dem Takeover Ensemble gastiert er in der Alten Oper Frankfurt , der Essener Philharmonie , der Glocke Bremen , der Berliner Philharmonie sowie im Schleßwig Holstein Festival.
2017 erhielt er den Lehrauftrag für Violoncello an der TU Dortmund.

Claudia Kohl erhielt den ersten Klavierunterricht in ihrem 5. Lebensjahr. Mit 16 war sie Jungstudentin an der ev. Landeskirchenmusikhochschule in Herford bei Hermann Iseringhausen. Nach dem Abitur absolvierte sie ein Klavierstudium an der Musikhochschule Köln bei Günther Ludwig und erhielt Kammermusikunterricht u. a. bei H. Schiff, I. Ozim, B. Pergamenschikow und beim Amadeus-Quartett. Nach der Künstlerischen Reifeprüfung ging sie für zwei Jahre nach Paris, wo sie Unterricht bei Pièrre Sancan nahm. Seit 1988 ist sie in Bielefeld sowohl als selbstständige Klavierpädagogin als auch als Konzertpianistin tätig. Sie gab zahlreiche Solo-, Kammermusik und Liederabende, auch in Italien (in Rom, Sacrofano und Calcata), sowie in Griechenland auf Naxos Samos und Paros.

Gefördert durch:
Hanns-Bisegger-Stiftung
[Eintritt: Beitrag und Kreativitätsobulus nach eigenem Ermessen]

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