Der 5. Kanton - ein ganz besonderes Pflaster

Karin Koenemann erzählt mit vielen Bildern die Geschichte des 5. Kantons im Bielefelder Osten. Die Bezeichnung geht auf die Einteilung der Stadt in Verwaltungsbezirke nach französischem Muster zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Bielefeld war damals in vier Kantone gegliedert. Im Osten ließen sich in der Feldmark auf kleinen Parzellen immer mehr Heuerlinge, Spinner und Weber nieder, die nur geringes Einkommen besaßen. 1828 wurde dieses Gebiet als 5. Kanton der Stadt zugeschlagen. Die Arbeiterbewegung, die mit der Turnhalle Ost, den Siedlungsbauten und weiteren Einrichtungen den Stadtbezirk prägte, hatte dort ihre Hochburg. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Historisches Museum
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