Terézia Mora

Lesung

In ihrem zehn Erzählungen umfassenden Band »Die Liebe unter Aliens« geht es um Einzel-gänger, Träumer und Idealisten in schonungsloser Gegenwärtigkeit:
Ein Nachtportier fühlt sich heimlich zu seiner Halbschwester hingezogen. Eine Unidozentin flieht vor einer gescheiterten Beziehung und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Marathonmann in „Fisch schwimmt, Vogel fliegt“ läuft und läuft und läuft.
In der Begründung der Jury zur Verleihung des Büchner-Preises 2018 heißt es:
Terézia Mora nimmt „die Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick und lotet die Ab-gründe innerer und äußerer Fremdheit aus. Dies geschieht suggestiv und kraftvoll, bildintensiv und spannungsgeladen - mit ironischen Akzenten, irisierenden Anspielungen und analytischer Schärfe.“
Terézia Mora wurde in Ungarn geboren, wuchs zweisprachig auf und lebt seit 1990 in Berlin. Sie übersetzte grandios die Werke von Péter Esterházy. Ihr eigenes erzählerisches Debüt "Seltsame Materie" (1999) wurde bereits als eigenständige Stimme in der Literatur wahrge-nommen.
Moderation: Klaus-Georg Loest
Eintritt: EUR 5 für Mitglieder; EUR 8 für Nichtmitglieder; EUR 3 für Studierende

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