Hector Berlioz

Meine musikalische Reise durch Deutschland

Auf seiner langen musikalischen Reise durch Deutschland vom Herbst 1842 bis zum Frühjahr 1843 hat Berlioz fünfzehn Konzerte mit seinen eigenen Werken gegeben.  Von Paris aus ist er über Brüssel, Köln und Mainz, nach Frankfurt am Main gefahren - von dort aus nach Stuttgart, Hechingen, Karlsruhe, Mannheim und erneut nach Frankfurt am Main. Um schließlich ebenfalls in Weimar, Leipzig und Dresden zu gastieren. Nach einem erfolgreichen Abstecher in Braunschweig, den er Giacomo Meyerbeer zu verdanken hat, reist er zu ihm nach Berlin und schließlich zurück nach Paris.

Berlioz, der 1803 in der Nähe von Grenoble geboren wurde und mit 65 Jahren in Paris gestorben ist, wurde in seiner Heimat eher als Kritiker und Journalist geschätzt, während er in Deutschland als Komponist und Dirigent verehrt wird.

Lutz Görner berichtet auf eine äußerst unterhaltsame Art vom damaligen deutschen Musikbetrieb, den Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten, aber auch den Glücksmomenten von Berlioz künstlerischen Arbeit mit den verschiedenen Orchestern. Nadia Singer spielt die Klavierübertragungen von Franz Liszt, die er von der Orchestermusik seines lebenslangen Freundes angefertigt hat.

Auf dem Programm steht u.a. Musik aus der Sinfonie fantastique, aus Benvenuto Cellini, den Feme-Richtern, aus Harold in Italien, König Lear und Fausts Verdammnis.

Rudolf-Oetker-Halle
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