Mirja Klippel & Alex Jonsson und FLUZ

Zwei Duos im Konzert

Die Finnin mit dem dänischen Music Award.
Mirja Klippel ist gebürtige Finnin, lebt aber bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem (musikalischen-) Partner Alex Jønssonin in Kopenhagen.
Es war eher eine „Schnapsidee“, ihre Debüt-EP „Lift Your Lion“ für die DMA (Danish Music Awards) einzureichen, rechnete sich Klippel als „Neu-Dänin“ doch keinerlei Chancen aus. Umso überraschter nahm sie stolz die Ehrung als „Beste Singer/Songwriterin 2016“entgegen. Die dänische Musiklandschaft hatte sie mit offenen Armen willkommen geheißen –es folgten Tourneen in Deutschland, der Schweiz, Grönland und Skandinavien.

Waldzither als Studienfach
Klippel besuchte diverse Musikschulen –so schloss sie 2014 ihr Studium an der Sibelius Academy in Finnland und der Academy of Music and Drama in Schweden ab –in diesem Jahr erhielt sie ihren Abschluss des Rhythmic Music Konservatoriums in Dänemark. Sie spielt eine imposante Anzahl an Instrumenten–wie beispielsweise Gitarre, Klavier,
Rahmentrommel oder die Waldzither.

Von Wäldern, Seen und Tieren
Klippel singt von Liebe, Krieg und Sehnsucht. Es geht um Blutsbande und Großväter, die für ihr eigenes Land kämpfen. Um Wälder, Seen und Tiere. Sie singt vom nomadischen Leben und Mitgefühl, davon, dass sie nirgendswo ganz hin
gehört. Ihre Texte sind Ausdruck intensiver Gefühle, die explodieren, wenn ihre tiefe, sehnsüchtige Stimme und spanische Gitarre auf Alex Jønsson’s Falsett-Gesang und seine frei akzentuierende E-Gitarre treffen.

River Of Silver
Silber steht als Element symbolisch für vieles –u.a. Klarheit, Transparenz und Hellseherei. Die erzählende Instanz des Albums sieht und durchblickt alles –zumindest erweckt dies den Anschein. Trotz aller erzählerischer Distanz ist
„River Of Silver“ ein sehr persönliches Album für Mirja Klippel. Sie beschreibt sowohl lyrisch als auch musikalisch was sie sieht, Bilder die vor ihr auftauchen, nahezu visionenhaft.

Mirja und Alex ist es sehr wichtig, dem Hörer des Albums das Gefühl zu geben, live dabei zu sein –ihren musikalischen Konversationen aus erster Reihe zuhören zu können. Deshalb nahmen sie das Grundgerüst des Albums live auf und arbeiteten mit Overdubs –frei nach dem Motto: „Weniger ist mehr“. Das Resultat ist ein reduziertes –und gerade deshalb intensives Folk-Album, das den/dieHörer/in direkt in seinen Bann zu ziehen vermag.

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