©Mischa-Scherrer

Berthold Seliger

»Vom Imperiengeschäft – Eine Lecture-Show«

Berthold Seliger beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit den Hintergründen des Konzertgeschäfts unserer Tage. Den Imperiengeschäften der Musikindustrie, die die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft gefährden, setzt Seliger das Konzept unabhängiger Musikclubs, soziokultureller Zentren und künstlerorientierter Festivals entgegen. Ihm geht es um das Entwickeln von Möglichkeitsräumen und utopischen Orten, in denen wieder eine Kultur jenseits der Konzerne stattfinden kann. Der Grundgedanke von Seligers Überlegungen sind immer die Interessen der MusikerInnen und KonzertbesucherInnen. Nur wenn diese sich auf allen Ebenen gegen die Imperiengeschäfte der Kulturindustrie wehren, wird die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft erhalten bleiben. Zur 50. Veranstaltung der Reihe Unterbrückung lädt die IBS e.V., zusammen mit dem Bunker Ulmenwall e.V., dem Kulturkombinat Kamp e.V. und Newtone Musik- und Kulturmanagement, zu einer spannenden Lesung und einem notwendigen Diskurs ein.
Berthold Seliger lebt in Berlin, ist Autor und seit über 30 Jahren Konzertagent. Zuletzt erschienen im Jahr 2013 »Das Geschäft mit der Musik – ein Insiderbericht« (aktuell in der 7. Auflage), 2015 »I Have A Stream« und 2017 »Klassikkampf«. Ernste Musik, Bildung und Kultur für alle« (aktuell in der 2. Auflage).

Nr. z. P.
Newsletter

Jetzt für die regelmäßige Zusendung des monatlichen Veranstaltungskalenders registrieren!