©Martin Liebermann

auferstehen XVI

Einerseits immer gleich, andererseits immer neu - so nehmen wir unsere Welt wahr. Der Rhythmus des Jahres vollzieht sich im Wesentlichen in denselben Schritten. Und doch ist jeder Schritt einzigartig. So vollzieht sich auch der Ablauf dieses Konzertabends wie ein Ritual jedes Jahr in denselben Sequenzen. Der Weg führt von jenseits der Straße durch die offene Kirchentür in die Facetten des Inneren der Kapelle bis hin zu einer quasi endlosen Drehbewegung dem Himmel entgegen. Alle Räume, selbst das angrenzende Parkhaus werden mit einbezogen.
Die Kompositionen und Improvisationen sind allesamt eigene Werke des Musikers Willem Schulz und spiegeln die große Bandbreite der Lebenswirklichkeit zwischen zarten Keimen und abrupten Brüchen, zwischen Gewalt und Liebe, zwischen Krieg und Frieden, Leben und Tod. Eine Spannung, die sich gleichermaßen in der Natur vollzieht, wenn aus dem Winter der Frühling hervorbricht.

Capella Hospitalis
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