Zusammenleben der Weltreligionen

"Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos"

Am wird die Ausstellung "Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos" mit einem Einführungsvortrag von Walter Lange, Mitarbeiter der Stiftung Weltethos in Stuttgart, eröffnet.

„Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden!“ – diese Überzeugung formulierte der katholische Theologe Hans Küng in seiner 1990 veröffentlichten Programmschrift „Projekt Weltethos“. Seine Entdeckung: Alle Weltreligionen und philosophisch-humanistischen Ansätze haben grundlegende Wert- und Moralvorstellungen gemeinsam. Die „Goldene Regel“ etwa, nach der man sich seinen Mitmenschen gegenüber so verhalten soll, wie man selbst behandelt werden möchte. Gleiches gilt für die Forderung, dass alle Menschen menschlich behandelt werden müssen sowie Werte wie Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und die Partnerschaft von Mann und Frau.

Für die Weltgemeinschaft gibt es also einen gemeinsamen Wertekanon, ein „Weltethos“. Eigentlich. Denn der Blick in die Wirklichkeit zeigt, dass das immer wieder neu bewusst gemacht, gelebt und weitergegeben werden muss, um der Welt den Frieden zu erhalten. Die Ausstellung der Bielefelder Mediothek widmet sich diesem Thema.

In der Ausstellung sind Plakate zu acht Weltreligionen, ihren Werten und ihrem Zugang zur „Goldenen Regel“, die von der Stiftung Weltethos erarbeitet wurden, zu sehen. Ergänzt wird dies durch Exponate der Mediothek und Stationen zum Mitmachen. Im Begleitprogramm gibt es Vorträge, Lehrerfortbildungen, Führungen für Schulklassen und Gemeindegruppen. Sie können gebucht werden unter: mediothek@kirche-bielefeld.de, Fon: 0521 5837-198.

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