Kammermusik Haus Wellensiek

Ensemble Celloquenz

Wir starten gleich mit einem besonderen Leckerbissen, nämlich mit außergewöhnlicher Cellomusik, dargeboten von dem Ensemble Celloquenz, bestehend aus Sigurd Müller, Cello, Monica von Bülow, Cello, Kristin Hirschauer, Cello und Olga Minskaya, Cello.
Das in dieser Zusammensetzung eher seltene Musikensemble präsentiert Originalwerke für drei und vier Celli von Klengel und Co..
Alle Kompositionen stammen aus der Zeit der sogenannten goldenen Generation der deutschen Cellovirtuosen von ca. 1850 bis 1930. Diese Cellisten waren gleichermaßen Virtuosen und erfolgreich lehrende Professoren und schufen dementsprechend viele ihrer zahlreichen Werke nicht für den eigenen Konzertgebrauch, sondern auch für Studienzwecke.
Klavier und Violine waren in dieser Zeit die bei weitem wichtigsten Instrumente im Konzertalltag. Es ist diesen herausragenden Cellisten zu verdanken, dass das Cello nach und nach einen gleichwertigen Status erlangen konnte.
Der einzige wirklich bekannte Vertreter dieser Epoche ist Julius Klengel, während viele der anderen Namen, wie z. Bsp. Dotzauer, Goltermann, Popper und Grützmacher heute nur noch ausgesprochenen Cellokennern etwas sagen werden.
Das Ensemble möchte dieses ändern und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Schaffen dieser hervorragenden Komponisten wieder in den Fokus des Liebhabers guter Musik zu rücken.
Das Ensemble Celoquenz aus Bielefeld bezeichnet sich selbst als ein „Cellokombinat“: Die vier Cellist-innen aus dem Raum OWL arbeiten neben ihrer Tätigkeit als Solisten in der Hauptsache als Cellolehrer-innen, und konzertieren darüber hinaus seit 10 Jahren gemeinsam als Ensemble auf regionaler und überregionaler Ebene. Der gemeinsame Austausch und eine Zusammenarbeit nicht nur auf musikalischer Ebene prägen ganz entscheidend den musikalischen Ausdruck dieses außergewöhnlichen Ensembles.

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