Der frühe Tod des »weißen Knaben«

Hermann Stenner und die Avantgarden im Ersten Weltkrieg

Vortrag von Dr. Steffen Bruendel, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

Wenige Monate nach Kriegsbeginn fiel der erst 23-jährige Hermann Stenner an der Ostfront. Als eines seiner letzten Werke hatte er im Juni 1914 sein Gemälde »Der weiße Knabe« vollendet, das als Selbstbildnis gedeutet wird. Wie viele Angehörige des literarischen und künstlerischen Expressionismus zog auch Stenner euphorisch in den Krieg. Aber die grauenvolle Kriegsrealität desillusionierte ihn schneller als andere.
Der Vortrag bettet Stenners Kriegserlebnis in den größeren Kontext jener Entwicklung ein, die die Avantgarden zwischen 1914 und 1918 durchliefen. Die Künstler zeichneten den Krieg nicht nur – sie wurden von ihm gezeichnet.

8 € (ermäßigt 5 €), Anmeldung unter info@kunstforum-hermann-stenner.de oder 0521 800660-0.

Kunstforum Hermann Stenner
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