Herbstraum I - III, Kammerrequiem in d-moll

Kammermusik Haus Wellensiek



Es findet im Rahmen der Konzertreihe "Kammermusik Haus Wellensiek" ein ganz besonderer Abend mit dem Celisten Sigurd Müller und dem Autor Bernhard Horres statt. Unter dem Titel "Herbsttraum I - III, Kammerrequiem in d-moll" versuchen die Künstler, die Aussagekraft des Wortes und des Klanges miteinander zu verbinden.

Die Worte des "HERBSTRAUM I-III", eine fragmentarische Trilogie über Verlust, Einsamkeit, Liebe, Erinnerung, und Abschied, gelesen vom Autor Bernhard Horres, inspirierten den Cellisten Sigurd Müller zu einer neuen musikalischen Deutungsebene: Die Celloklänge einiger ausgesuchter Werke von Johann Sebastian Bach, Reger, Weinberg und Koeppen, inszeniert in Form eines Kammerrequiems in d-moll für Cello solo, treffen auf die gelesenen Texte mit ihrer stummen Totenklage.
Der Autor: "Eine eisige Novembernacht. Das erste Wort wird eine Skizze. Von Raum & Zeit. Die Anordnung. Der Klang des Cellos. Das Klavier. Die Akzente. Der ganze Raum ein Tanz im Theater der Phantasie. Die Skizze diktiert die Sätze, der Klang liefert die Worte. Irgendwo da draußen sucht ein Cello den letzten Ton für ein Kammer-Requiem in d-moll. Das Wort schrieb, das Cello fand. Das Wort suchte den letzten Klang. So entstand die Verbindung von WORT & KLANG zum Herbstraum I - III"

Bernhard Horres, Designer, Autor und Dozent für kreatives Schreiben, lernte das Wort als Typograph. Das Studium im Fach Modedesign, nach dem Abitur für Gestaltung und seine Tätigkeit als Designer im Bereich Konzept und Entwurf, lehren ihm die Form.

Die Auseinandersetzung mit Literatur und Philosophie verbindet Gedanken, Phantasie und Form.
[Eintritt: Beitrag/Kreativitätsobulus nach eigenem Ermessen]

Haus Wellensiek
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