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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1549946\n\nDiese Ausstellung
 widmet sich zum ersten Mal zwei ganz unterschiedlichen   \nWerkgruppen im
 Schaffen von Peter August Böckstiegel\, den Aktdarstellungen   \nund
 Blumenstillleben. \n \nWährend man letztere wie selbstverständlich mit
 dem Œuvre des Künstlers   \nverbindet\, scheint sich die Darstellung
 weiblicher und männlicher Akte nicht   \nso recht mit der vertrauten
 Vorstellung des „westfälischen   \nExpressionisten“ und seiner
 Beschäftigung mit dem bäuerlichen Leben in   \nEinklang bringen zu
 lassen. Doch auch dieses Sujet zieht sich durch   \nBöckstiegels Werk.
 Vom Aktsaal der Dresdner Kunstakademie bis in die späte   \n1920er Jahre
 widmet sich der Künstler diesem Thema: Von frühen anatomischen  
 \nStudien und zunehmend expressiveren Aquarellen\, über Akte\, die er
 selbst   \nwährend des Ersten Weltkriegs im großen Format als
 Lithografien zeichnen   \nkann\, bis hin zu überraschend intimen
 Darstellungen seiner Ehefrau als   \nZeichnung oder Gemälde – oft
 verdichtet Böckstiegel das Thema in kleinen   \nWerkgruppen\, die den
 Künstler über einen kurzen Zeitraum intensiv   \nbeschäftigt haben
 müssen. \n \nBlumenstillleben sind dagegen zeitlebens von Bedeutung für
 den Künstler:   \n„Die Blumen des Gartens und Feldes (…) entsprechen
 in ihrer einfachen\,   \ngroßen Form und starken Farbigkeit dem
 bäuerlichen\, erdverbundenen Wesen\,   \nalso dem\, dem ich entstamme und
 darum Ausdruck geben muss“. Vorbilder für   \nBöckstiegel wurden auf
 diesem Gebiet Emil Nolde und Lovis Corinth. Er lobt   \nbesonders die
 expressiven Stillleben Corinths\, dessen „Blumen haben im   \nGegensatz
 zu Noldes Blumen meinen Vorzug\, in der Spannung\, der Naturnähe\, in  
 \nder ewig wiederkehrenden Naturnotwendigkeit. Alles ist mit Naturblut  
 \nempfangen und wiedergegeben.“ Böckstiegels Bilder spiegeln als
 zentraler   \nTeil des „Sommerschaffens“\, sie entstehen zumeist in
 der westfälischen   \nHeimat\, den seine Biografie bestimmenden
 Ortswechsel zwischen Werther und   \nDresden. Gleichsam weisen die
 Stillleben\, die in großer Zahl erst seit Mitte   \nder 1920er Jahren
 entstehen\, auf künstlerische Entwicklungen und   \nwirtschaftliche
 Herausforderungen Böckstiegels hin. Denn das Malen der   \n„Blumen des
 Gartens und Feldes“ wurde ein zunehmend wichtiger\, für den  
 \nKünstler besonders in den 1930er Jahren notwendig verkäuflicher Teil
 seines   \nSchaffens. Im Frühjahr 1933 äußert sich Böckstiegel dazu  
 \nunmissverständlich: „Werde solch ein Blumenbild in den nächsten
 Tagen   \nmalen\, damit ich wieder neue Werke habe\, die uns ja über
 Wasser halten   \nmüssen. Meine Blumengemälde wollen doch die Leute am
 meisten.“ \n \nDie Ausstellung will die Stillleben des Künstlers
 thematisch\, jedoch auch   \nbiografisch und zeithistorisch
 kontextualisieren – und natürlich in   \nBöckstiegels üppigen\,
 farbstarken und oft opulent gerahmten   \n„Blumenschicksalen“
 schwelgen. Sie zeigt rund 70 Werke des Künstlers –   \nGemälden\,
 Aquarellen\, Zeichnungen und Plastiken aus dem Bestand der  
 \nPeter-August-Böckstiegel-Stiftung\, aus öffentlichen und privaten  
 \nSammlungen. Viele davon sind zum ersten Mal oder seit langer Zeit zum
 ersten   \nMal zu sehen. \n \nDie Ausstellung wird gefördert vom P. A.
 Böckstiegel Freundeskreis. \n \n(Stand: 16.04.2026)
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SUMMARY:Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale
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