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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1729454\n\nPaul Mertens lädt
 uns ein\, mit ihm zusammen eine spannende musikalische und  
 \nliterarische Reise zu erleben. \nMehr als die politischen und
 militärstrategischen Bedingungen des Krieges   \nund jeder
 Unmenschlichkeit beschäftigten den russischen Schriftsteller und  
 \nPazifisten Lev Tolstoi (1828-1910) die Vorgänge im Erleben des
 Einzelnen.   \nWas ist es\, das ihn motiviert und befähigt\, völlig an
 seinem Gewissen   \nvorbei die schlimmsten Verbrechen zu begehen. \n
 \nStaat und Kirche schaffen maßgeblich den gesellschaftlichen Rahmen
 dafür.   \nTolstoi redet und schreibt nicht aus der Theorie. Er hat als
 junger Mann den   \nKrieg erlebt und realistisch beschrieben. Sein Leben
 lang ist er sein Thema   \n– bis zu seiner Schrift "Rede gegen den
 Krieg“ (1909). Wer Tolstois Texte   \nheute liest\, wird über ihre
 Aktualität erschrecken. \n \nPeter Tschaikowsky verfolgte immer
 aufmerksam das politische Geschehen in   \nseiner Zeit. Ein anderes als
 das zaristische Staatssystem konnte er sich   \nnicht vorstellen. Dennoch
 kannte er die westliche Welt bestens: Musik\,   \nLiteratur\, Zeitungen;
 er reiste oft nach Italien\, Deutschland\, Frankreich\,   \nwar einmal
 sogar in die USA eingeladen. Vladimir Putin instrumentalisiert den  
 \nKomponisten für seine orthodox-nationalistische imperiale Politik. Zar 
  \nAlexander III.\, der Tschaikowsky förderte und Tolstoi zensierte\,
 bekommt von   \nPutin ein Denkmal gesetzt – von der russisch-orthodoxen
 Kirche geweiht. \nTolstoi und Tschaikowsky kannten sich gut\, schätzten
 sich gegenseitig sehr   \nund stehen bis heute für eine große Kultur von
 Weltrang. Tolstoi spielte   \nTschaikowskys Musik auf dem Klavier;
 Tschaikowsky las dessen Romane. Beide   \nkönnen uns heute helfen\,
 Menschlichkeit und Frieden\, trotz allem Furchtbarem   \nin der Welt\,
 für eine realistische Option zu halten. \nKlavier: Paul Mertens
 \nEintritt frei -- um Spenden wird gebeten \n \n(Stand: 21.04.2026)
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SUMMARY:Lev Tolstoi und Peter Tschaikowsky -Stimmen der Menschlichkeit
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