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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1817129\n\n»Man hört vier
 vernünftige Leute sich untereinander unterhalten«\, so   \nGoethe über
 die Königsdisziplin der Kammermusik: das Streichquartett.   \n»Brahms\,
 der Fortschrittliche« betitelte Schönberg seinen Aufsatz über   \njene
 hohe Kompositionskunst\, die sich besonders in Brahms’ Quartetten  
 \nzeigt. Für den Komponisten war diese Gattung ein mühsam errungenes
 Feld:   \nBevor er 1873 mit op. 51 an die Öffentlichkeit trat\, hatte er
 über zwanzig   \nVersuche verworfen. Am Ende schuf er raffinierte
 Meisterstücke\, in denen   \nsich aus kleinsten Motiven immer neue
 Varianten entwickeln – musikalisch   \nwie spielerisch höchst
 anspruchsvoll. »Wer zuerst beendet\, der spielt seine   \nOktave … und
 weiter geht’s«\, so die Spielanweisung Witold Lutosławskis.  
 \nAleatorik – das Gesetz des Zufalls – bezeichnet das Prinzip\, dem
 sich der   \npolnische Avantgardist hier widmet: Jede Aufführung bleibt
 dem Moment und   \nden Musizierenden ein Stück weit überlassen. \n  \n
 \nDass Fanny Hensel nur ein einziges Streichquartett hinterließ\, ist
 kein   \nZufall\, sondern ein bedauerlicher Umstand ihrer Biografie. Umso 
  \nbemerkenswerter ist dieses romantische Werk voller musikalischer
 Einfälle   \n– wie schade\, dass es kein zweites davon gibt. \n
 \n(Stand: 07.06.2026)
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SUMMARY:Vier auf einen Streich
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