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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1824354\n\nIn diesem Sommer
 präsentiert die Kultur-AG in der Evangelisch-Lutherischen  
 \nKirchengemeinde Heepen-Oldentrup in Kooperation mit der  
 \nHans-Fallada-Gesellschaft die Ausstellung „Otto und Elise Hampel –
 Karte   \nbitte wandern lassen“. Zur Eröffnung werden Kurator Christian
 Winterstein\,   \nVorsitzender der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V.\, und
 der Historiker Wilhelm   \nHolthus aus dem Roman Jeder stirbt für sich
 allein von Hans Fallada lesen\,   \nin dem dieser das Schicksal der
 Eheleute literarisch verarbeitet hat. \n \nAusstellung und Roman erinnern
 an ein unscheinbares Berliner Arbeiterehepaar\,   \ndas zwischen 1940 und
 1942 mit Postkarten und Flugzetteln zum Sturz des   \nNaziregimes und zur
 Beendigung des Krieges aufrief. Sie verteilten weit über   \n200
 Postkarten und Flugzettel\, die sie in Treppenhäusern und Briefkästen  
 \nhinterlegten. Die allermeisten davon wurden von ihren Findern\, offenbar
 aus   \nAngst vor Repressalien\, bei der Polizei abgegeben. Nach zwei
 Jahren illegaler   \nUntergrundtätigkeit wurden die Hampels denunziert.
 1943 vom Volksgerichtshof   \nzum Tode verurteilt\, starben sie noch im
 gleichen Jahr unter dem Fallbeil der   \nHinrichtungsstätte Plötzensee.
 \n \nDie Ausstellung stellt fotografische Reproduktionen der
 Original-Postkarten   \nund -Flugzettel aus dem Bundesarchiv Berlin in den
 Mittelpunkt\,   \nEinführungstexte dazu vertiefen die Präsentation. Sie
 hält sich ganz an   \nden realen Ablauf der Geschichte\, so wie sie sich
 in den im Bundesarchiv   \nüberlieferten Gestapo- und Nazijustiz-Akten
 zeigt. Mit ihr soll daran   \nerinnert werden\, dass es Menschen gegeben
 hat\, die in einer   \ngesellschaftlichen Umgebung\, die geprägt war von
 Anpassungsdruck und   \nbarbarischer Herrschaft\, das Empfinden für
 Gerechtigkeit nicht verloren   \nhatten und die\, allein und auf sich
 gestellt\, den Mut und die Hoffnung   \nfanden\, praktisch Widerstand zu
 leisten. \n \nBegleitend sind Bilder des Bielefelder Grafikers Peter
 Flachmann zu sehen\,   \ndie sich des Themas Widerstand annehmen und die
 er eigens für diese   \nAusstellung gemalt hat. Außerdem läuft in der
 Sakristei der Film „Meine   \nKindheit im Krieg“\, den Detlev Hamann
 mit Zeitzeugen auch aus Bielefeld   \nproduziert hat. \n \nDie Kultur-AG
 in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde   \nHeepen-Oldentrup nimmt
 damit\, wie schon 2025 mit der Ausstellung zu Paul   \nSchneider\, dem
 ersten in einem Konzentrationslager gezielt ermordeten   \nevangelischen
 Pfarrer\, erneut den Themenkomplex „Widerstand gegen  
 \nRechtsextremismus“ auf und möchte sich auf diesem Wege in die
 aktuelle   \nDiskussion zu den Gefahren extremistischer Weltanschauungen
 für unsere   \nDemokratie einbringen. \n \nDie Ausstellung kann vom 6.
 Juli bis zum 30. August während der Offenen   \nKirche (sonntags bis
 freitags von 15 bis 17 Uhr) in der   \nPeter-und-Pauls-Kirche\, Heeper
 Str. 437 besucht werden. \n \nDer Eintritt ist frei\, um eine Spende für
 die Kulturarbeit in der   \nKirchengemeinde Heepen-Oldentrup wird gebeten.
 \n \n(Stand: 06.06.2026)
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SUMMARY:Karte bitte wandern lassen
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