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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1824360\n\nIn diesem Sommer
 präsentiert die Kultur-AG in der Evangelisch-Lutherischen  
 \nKirchengemeinde Heepen-Oldentrup in Kooperation mit der  
 \nHans-Fallada-Gesellschaft die Ausstellung „Otto und Elise Hampel –
 Karte   \nbitte wandern lassen“. Sie erinnert an ein unscheinbares
 Berliner   \nArbeiterehepaar\, das zwischen 1940 und 1942 mit Postkarten
 und Flugzetteln   \nzum Sturz des Naziregimes und zur Beendigung des
 Krieges aufrief. Sie   \nverteilten weit über 200 Postkarten und
 Flugzettel\, die sie in   \nTreppenhäusern und Briefkästen hinterlegten.
 Die allermeisten davon wurden   \nvon ihren Findern\, offenbar aus Angst
 vor Repressalien\, bei der Polizei   \nabgegeben. Nach zwei Jahren
 illegaler Untergrundtätigkeit wurden die Hampels   \ndenunziert. 1943 vom
 Volksgerichtshof zum Tode verurteilt\, starben sie noch   \nim gleichen
 Jahr unter dem Fallbeil der Hinrichtungsstätte Plötzensee. Hans  
 \nFallada verarbeitete das Schicksal der Eheleute literarisch in seinem
 Roman   \nJeder stirbt für sich allein\, der posthum 1947 erschien. \n
 \nDie Ausstellung stellt fotografische Reproduktionen der
 Original-Postkarten   \nund -Flugzettel aus dem Bundesarchiv Berlin in den
 Mittelpunkt\,   \nEinführungstexte dazu vertiefen die Präsentation. Sie
 hält sich ganz an   \nden realen Ablauf der Geschichte\, so wie sie sich
 in den im Bundesarchiv   \nüberlieferten Gestapo- und Nazijustiz-Akten
 zeigt. Mit ihr soll daran   \nerinnert werden\, dass es Menschen gegeben
 hat\, die in einer   \ngesellschaftlichen Umgebung\, die geprägt war von
 Anpassungsdruck und   \nbarbarischer Herrschaft\, das Empfinden für
 Gerechtigkeit nicht verloren   \nhatten und die\, allein und auf sich
 gestellt\, den Mut und die Hoffnung   \nfanden\, praktisch Widerstand zu
 leisten. \n \nBegleitend sind Bilder des Bielefelder Grafikers Peter
 Flachmann zu sehen\,   \ndie sich des Themas Widerstand annehmen und die
 er eigens für diese   \nAusstellung gemalt hat. Außerdem läuft in der
 Sakristei der Film „Meine   \nKindheit im Krieg“\, den Detlev Hamann
 mit Zeitzeugen auch aus Bielefeld   \nproduziert hat. \n \nDie Kultur-AG
 in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde   \nHeepen-Oldentrup nimmt
 damit\, wie schon 2025 mit der Ausstellung zu Paul   \nSchneider\, dem
 ersten in einem Konzentrationslager gezielt ermordeten   \nevangelischen
 Pfarrer\, erneut den Themenkomplex „Widerstand gegen  
 \nRechtsextremismus“ auf und möchte sich auf diesem Wege in die
 aktuelle   \nDiskussion zu den Gefahren extremistischer Weltanschauungen
 für unsere   \nDemokratie einbringen. \n \nDer Eintritt ist frei. \n
 \n(Stand: 06.06.2026)
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LOCATION:Peter-und-Pauls-Kirche Heepen (ev.)
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SUMMARY:Karte bitte wandern lassen
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