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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1956497\n\n*Historisches
 Lernen – so könnte das Selbstverständnis der   \nGeschichtsdidaktik
 gegenwärtig zugespitzt werden – ist so wichtig wie   \nlange nicht
 mehr.* \n \nDie Welt und die Menschen in ihr stehen gegenwärtig vor
 großen   \nUnsicherheiten und Herausforderungen: Globale
 Ordnungsprinzipien scheinen vor   \naller Augen zu erodieren. Die Grenzen
 zwischen real und virtuell und zwischen   \nMensch und Maschine
 verschwimmen. Kommunikationsformen ändern sich rasant   \nund mit ihnen
 soziale Ordnungen. Traditionelle Verfasstheiten politischer  
 \nRepräsentation funktionieren nicht mehr in bewährter Weise. Populismen
   \ntreten an ihre Stelle und verbinden sich mit medialen  
 \nSkandalisierungsökonomien. Das und mehr und alles zusammen schafft ein
 Klima   \nder Unsicherheit und Desintegration. Für manche sind diese
 Zustände längst   \n„entsichert“ (W. Heitmeyer) und die Welt irrt
 durch eine „Polykrise“   \n(A. Tooze). Die „Zeitenwende“ (O.
 Scholz) ist da. \n \nGeschichte soll hier Orientierung bieten. Kann sie
 das? Ist sie dafür   \nvorbereitet und darauf eingestellt? \nGeschichte
 fungierte – wie sich von Droysen bis Koselleck nachzeichnen   \nlässt
 – seit der Sattelzeit als normative Ordnungsmacht. Sie war nicht nur  
 \nFerment der allgemeinen Bildung (Heinrich von Sybel)\, sondern zugleich
 eine   \nsinnstiftende Deutung der Welt und ihrer Veränderungen.
 Zukunftsbezogenheit   \nund Fortschrittsglaube charakterisier(t)en das
 „Historizitätsregime“   \n(François Hartog) der Moderne. Aber die
 Zeit scheint „aus den Fugen“   \n(Aleida Assmann). \n \nWo steht die
 Geschichte\, wie werden die umrissenen Veränderungen  
 \ngeschichtskulturell verhandelt und wie steht es um historisches Lernen? 
  \nWelche Funktion kann Geschichte gegenwärtig erfüllen\, und wie
 ändert sich   \ndas Verständnis dessen\, was Geschichte ist? \nDie
 Tagung wird sich solchen Fragen widmen. Es wird um Analysen  
 \ngeschichtskultureller Phänomene gehen. Es wird zu diskutieren sein\,
 was   \nGeschichte ausmacht\, wie historisches Lernen formiert sein sollte
 und zu   \nwelchem Zweck sie mit Lernenden zeitgemäß betrieben werden
 kann. \n \nAlle Infos zur Anmeldung und Programm unter
 www.uni-bielefeld.de/kgd2026 \n \n(Stand: 30.07.2026)
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SUMMARY:Unsichere Zeiten - Geschichtsdidaktik in der Demokratie
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