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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/1985777\n\nWir laden Sie
 herzlich zu der Performance /Trauerspiel /von Luzie Meyer –  
 \naufgeführt von der Meisner Schauspielerin Leila Gray – am *4.
 September   \n2026 um 19:00 Uhr* im Kunstverein Bielefeld ein\, die im
 Rahmen der   \nAusstellung /read to/for/ | /I read to sense the doubling
 of time/   \nstattfindet. \n \nDie von Luzie Meyer entwickelte Performance
 /Trauerspiel/ knüpft an das   \nInteresse der Künstlerin an der Gattung
 des deutschen barocken Trauerspiels   \nan. Die Arbeit nähert sich einer
 Auseinandersetzung mit deutscher   \nGeschichte\, Trauer und der Frage
 nach der Gegenwärtigkeit barocker Denk- und   \nHandlungsformen. 
 \nAusgehend von einem Verständnis von Geschichte als einem von Brüchen\,
   \nMachtverschiebungen und politischen Krisen geprägten Prozess
 verbindet die   \nPerformance eigene Fiktionen mit Referenzen zu Daniel
 Casper von Lohenstein\,   \nAndreas Gryphius und Margarete Mitscherlichs
 /Die Unfähigkeit zu trauern/   \n– einer psychoanalytischen Lektüre
 über die Verhandlung von Schuld- und   \nVerlusterfahrungen sowie deren
 Nachwirkungen im gesellschaftlichen   \nBewusstsein der deutschen
 Nachkriegszeit.  \n/Trauerspiel/ entstand im Auftrag des Kunstvereins
 für Mecklenburg und   \nVorpommern in Schwerin und wurde dort im Juni
 2026 uraufgeführt. Die   \nPerformance steht in engem Zusammenhang mit
 der Installation\, die Luzie Meyer   \nfür die Ausstellung /read to/for/
 | /I sense the doubling of time/ im   \nKunstverein Bielefeld entwickelt
 hat und deren ortsspezifischen Bezüge in   \ndie Performance
 weitergeführt werden.  \n \nDie Ausstellung /read to/for/ | /I read to
 sense the doubling of time   \n/versteht sich als Produktions- und
 Experimentierraum\, in dem installative   \nSetzungen\, Lesungen und
 Performances in wechselnden Konstellationen   \nzueinander in Beziehung
 treten. Sie versammelt Arbeiten von Anna Budniewski\,   \nChristine Sun
 Kim\, Brandon LaBelle\, Karolin Meunier\, Luzie Meyer\, Miriam   \nStoney
 und Anna R. Winder und reflektiert in Verbindung mit dem titelgebenden  
 \nSatz der Dichterin Lisa Robertson das Lesen als ästhetische Praxis. \n
 \nKeine Anmeldung notwendig. \n \nWir freuen uns\, Sie zu der Performance
 im Kunstverein Bielefeld begrüßen zu   \ndürfen \n \n  \n \nBild:
 Luzie Meyer\, /Trauerspiel/\, Kunstverein für Mecklenburg und Vorpommern 
  \nin Schwerin\, 2026. Foto: Luzie Meyer\, 2026 \n \n(Stand: 25.08.2026)
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