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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/2122443\n\nDer Kunstverein
 Bielefeld lädt Sie herzlich zum *Artist Talk *mit dem   \nKünstler
 *Christian Naujoks und Victoria Tarak* am Samstag\, den *10. Oktober  
 \n2026* um *12:00 Uhr* anlässlich der Ausstellung /Kannst du hören\, wie
 du   \nhörst? Die Bewegung deines Trommelfells? Das Flirren mikroskopisch
 kleiner   \nHärchen?/ ein. \n \nChristian Naujoks künstlerische Arbeit
 bewegt sich zwischen Musik\, bildender   \nKunst und künstlerischer
 Forschung. Er entwickelt Arbeiten\, die den Vorgang   \ndes Hörens in
 seiner Fragilität adressieren und Körper und Klang als   \nprozessuales
 Ereignis erfahrbar machen. Dabei versteht der Künstler   \nKomposition
 als ein erweitertes Arbeitsfeld\, in dem sich räumliche und   \nsoziale
 Vorgänge in unterschiedlichen Medien und Situationen entfalten.   \nSeine
 interdisziplinäre Arbeitsweise umfasst Soundinstallationen\, Film\,  
 \ngrafische und textuelle Notationen\, skulpturale Arbeiten\, Musikstücke
 sowie   \npartizipative und performative Setzungen. \n \nFür den
 Kunstverein Bielefeld entwickelt der Künstler eine neue   \nmehrkanalige
 Soundarbeit und skulpturale Hörsituation\, in der sich seine  
 \nlangjährige Auseinandersetzung mit minimalistischen und
 kammermusikalischen   \nFormen und Fragen nach der Beziehung zwischen
 Körper\, Klang und Raum   \nverbinden. Die Arbeit untersucht den
 Übergang von Sprache in Musik sowie das   \nVerhältnis von innerer und
 äußerer Wahrnehmung. Stimme\, gesprochene Texte\,   \nRhythmus und Klang
 werden zu kompositorischem Material und greifen ineinander   \nüber. Ein
 Interesse der Ausstellung liegt darin\, wie sich Gehörtes im   \nKörper
 festsetzt\, erinnert und zu einer Spur werden kann. \nNaujoks’
 Auseinandersetzung mit dem Hören und Nicht-Hören setzt bei der  
 \nVielfalt individueller Hörerfahrungen an und öffnet den Blick für  
 \nunterschiedliche Bedingungen und Möglichkeiten von Hörbarkeit. Diese  
 \nPerspektive findet auch in einem eigens für die Soundarbeit
 entwickelten   \nText Ausdruck\, der einer Denkbewegung folgt\, die das
 Hören aus seinem   \ngewohnten Verständnis herauslöst. Ausgehend vom
 Schall und den physischen   \nVorgängen des Hörens – dem Vibrieren der
 Luft\, der Bewegung des   \nTrommelfells\, dem Flirren kleinster Härchen
 – führt er in das Innere von   \nHörerfahrung. Die Frage „Kannst du
 hören\, wie du hörst?“ wird dabei zu   \neiner Frage nach der
 Durchlässigkeit der Grenzen und den Übergängen des   \nZuhörens. \n
 \nDie Ausstellung knüpft an die diesjährige Auseinandersetzung des  
 \nKunstvereins Bielefeld mit dem Sinnesorgan „Ohr“ an und führt die  
 \nRecherche zu vielfältigen Formen des Hörens und zu sensorischer
 Vielfalt   \nweiter. \n \n  \n \n// \n \n  \n \nKunstverein Bielefeld is
 pleased to invite you to the *Artist Talk* with the   \nartist *Christian
 Naujoks and Victoria Tarak* on Saturday\, *October 10\,   \n2026*\, at *12
 PM (noon)* on the occasion of the exhibition /Can you hear   \nyourself
 listening? The movement of your eardrum? The fluttering of the   \ntiniest
 of hairs?/ \n \nChristian Naujoks’ artistic practice moves between
 music\, visual art\, and   \nartistic research. He develops works that
 address the fragility of hearing   \nand disclose experiences of body and
 sound as processual events. In this   \ncontext\, the artist approaches
 composition as an extended field in which   \nspatial and social processes
 unfold across different media and situations.   \nNaujoks’
 interdisciplinary practice encompasses sound installations\, film\,  
 \ngraphic and textual notations\, sculptural works\, musical
 compositions\, as   \nwell as participatory and performative settings. \n
 \nFor the Kunstverein Bielefeld\, Naujoks has developed a new
 multi-channel   \nsound work along with a sculptural listening
 environment. Here\, the artist   \nconnects a long-standing interest in
 minimalist and chamber music forms to   \nquestion of sound\, space\, and
 the body. The work explores the transition   \nfrom language to music as
 well as the relationship between inner and outer   \nperception. Voice\,
 spoken texts\, rhythm\, and sound become compositional   \nmaterial\,
 intertwining and flowing into one another. The exhibition explores   \nhow
 sounds settle in the body\, persist in memory\, and leave traces behind.
 \nNaujoks’ engagement with listening and hearing begins with the
 diversity of   \nindividual auditory experiences and opens up a
 perspective on different   \nconditions and possibilities of audibility.
 This perspective also finds   \nexpression in a text developed
 specifically for the sound installation\, which   \nfollows a movement of
 thought that takes listening beyond its habitual   \nunderstanding.
 Beginning with sound and the physical processes of   \nhearing—the
 vibration of air\, the movement of the eardrum\, the fluttering   \nof the
 tiniest of hairs—the text leads into the interior of auditory  
 \nexperience. The question “Can you hear yourself listening?” opens
 onto a   \nbroader inquiry into the permeability of boundaries and the
 transitions   \ninvolved in listening. \n \nThe exhibition continues
 Kunstverein Bielefeld’s engagement this year with   \nthe sensory organ
 of the “ear” and extends its research into diverse   \nforms of
 hearing and sensory diversity. \n \n  \n \nGrafik: Max Schropp \n
 \n(Stand: 09.10.2026)
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