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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/2122445\n\nChristian Naujoks
 künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Musik\, bildender   \nKunst und
 künstlerischer Forschung. Er entwickelt Arbeiten\, die den Vorgang  
 \ndes Hörens in seiner Fragilität adressieren und Körper und Klang als
   \nprozessuales Ereignis erfahrbar machen. Dabei versteht der Künstler  
 \nKomposition als ein erweitertes Arbeitsfeld\, in dem sich räumliche und
   \nsoziale Vorgänge in unterschiedlichen Medien und Situationen
 entfalten.   \nSeine interdisziplinäre Arbeitsweise umfasst
 Soundinstallationen\, Film\,   \ngrafische und textuelle Notationen\,
 skulpturale Arbeiten\, Musikstücke sowie   \npartizipative und
 performative Setzungen.  \n \n  \n \nFür den Kunstverein Bielefeld
 entwickelt der Künstler eine neue   \nmehrkanalige Soundarbeit und
 erweiterte Hörsituationen. Die Arbeit   \nuntersucht den Übergang von
 Sprache in Musik sowie das Verhältnis von   \ninnerer und äußerer
 Wahrnehmung. Stimme\, gesprochene Texte\, Rhythmus und   \nKlang werden zu
 kompositorischem Material und greifen ineinander über. Ein   \nInteresse
 der Ausstellung liegt darin\, wie sich Gehörtes im Körper  
 \nfestsetzt\, erinnert und zu einer Spur werden kann. Etwas versinkt\,
 anderes   \ntritt wieder an die Oberfläche; Vergangenes kehrt als inneres
 Rauschen\,   \nGeräusch oder Empfindung in die Gegenwart zurück. \n \n 
 \n \nNaujoks’ Auseinandersetzung mit dem Hören und Nicht-Hören setzt
 bei der   \nVielfalt individueller Hörerfahrungen an und öffnet den
 Blick für   \nunterschiedliche Bedingungen und Möglichkeiten von
 Hörbarkeit. Diese   \nPerspektive findet auch in einem eigens für die
 Soundarbeit entwickelten   \nText Ausdruck\, der einer Denkbewegung
 folgt\, die das Hören aus seinem   \ngewohnten Verständnis herauslöst.
 Ausgehend vom Schall und den physischen   \nVorgängen des Hörens – dem
 Vibrieren der Luft\, der Bewegung des   \nTrommelfells\, dem Flirren
 kleinster Härchen – führt er in das Innere von   \nHörerfahrung. Die
 Frage „Kannst du hören\, wie du hörst?“ wird dabei zu   \neiner
 Frage nach der Durchlässigkeit der Grenzen und den Übergängen des  
 \nZuhörens. \n \n  \n \nDie Ausstellung richtet den Blick auf
 Situationen des gemeinsamen Wahrnehmens   \nund Folgens: Ein gedrucktes
 Wort kann neben einem gesprochenen stehen\, ein   \nBlick einen Klang
 ergänzen\, eine Geste Verständigung ermöglichen.  \n \n  \n \nDie
 Ausstellung knüpft an die diesjährige Auseinandersetzung des  
 \nKunstvereins Bielefeld mit dem Sinnesorgan „Ohr“ an und führt die  
 \nRecherche zu vielfältigen Formen des Hörens und zu sensorischer
 Vielfalt   \nweiter. \n \n  \n \n// \n \n  \n \nChristian Naujoks’
 artistic practice moves between music\, visual art\, and   \nartistic
 research. He develops works that address the fragility of hearing   \nand
 disclose experiences of body and sound as processual events. In this  
 \ncontext\, the artist approaches composition as an extended field in
 which   \nspatial and social processes unfold across different media and
 situations.   \nNaujoks’ interdisciplinary practice encompasses sound
 installations\, film\,   \ngraphic and textual notations\, sculptural
 works\, musical compositions\, as   \nwell as participatory and
 performative settings. \n \n  \n \nFor Kunstverein Bielefeld\, the artist
 is conceiving a new multichannel sound   \nwork along with spatial
 settings for expanded listening. The work explores   \nthe transition from
 language to music as well as the relationship between   \ninner and outer
 perception. Voice\, spoken texts\, rhythm\, and sound become  
 \ncompositional material\, intertwining and flowing into one another. The 
  \nexhibition explores how sounds settle in the body\, persist in memory\,
 and   \nleave traces behind. Something sinks away\, while something else
 rises to the   \nsurface; the past returns to the present as an inner
 hum\, noise\, or   \nsensation. \n \n  \n \n  \n \nNaujoks’ engagement
 with listening and hearing begins with the diversity of   \nindividual
 auditory experiences and opens up a perspective on different  
 \nconditions and possibilities of audibility. This perspective also finds 
  \nexpression in a text developed specifically for the sound
 installation\, which   \nfollows a movement of thought that takes
 listening beyond its habitual   \nunderstanding. Beginning with sound and
 the physical processes of   \nhearing—the vibration of air\, the
 movement of the eardrum\, the fluttering   \nof the tiniest of hairs—the
 text leads into the interior of auditory   \nexperience. The question
 “Can you hear yourself listening?” opens onto a   \nbroader inquiry
 into the permeability of boundaries and the transitions   \ninvolved in
 listening. \n \n  \n \nThe exhibition turns its attention to situations
 of shared perception and   \nattention. A printed word can be alongside a
 spoken word\, a way of looking   \ncan complement a sound\, and a gesture
 can enable communication. \n \n  \n \nThe exhibition continues
 Kunstverein Bielefeld’s engagement this year with   \nthe sensory organ
 of the “ear” and extends its research into diverse   \nforms of
 hearing and sensory diversity.  \n \n  \n \nGrafikdesign: Max Schropp \n
 \n(Stand: 09.10.2026)
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