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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/2151048\n\nAlberto Giacometti
 zählt zu den herausragenden künstlerischen   \nPersönlichkeiten der
 Moderne in ihrer klassischen Phase zwischen den   \nWeltkriegen\, aber
 auch der Nachkriegszeit bis in die 1960er Jahre. Aus dem   \nitalienisch
 sprachigen Bergell stammend\, wendet er sich früh der   \nKunstmetropole
 Paris zu\, wo er alsbald in den Sog der verschiedenen  
 \nAvantgardeströmungen eintaucht. Sein Werk ist im ersten Drittel des 20.
   \nJahrhunderts zunächst durch eine persönliche Auseinandersetzung mit
 der   \nWelt des Kubismus und Surrealismus geprägt. Die daraus
 hervorgehenden   \nFormensprachen spielen für seine künstlerische
 Entwicklung eine zentrale   \nRolle. Seine erste Werkphase kann als
 surrealistisch im besten Sinne des   \nWortes bezeichnet werden. Erst mit
 Beginn des zweiten Weltkriegs bildet sich   \nzunehmend der persönliche
 Stil Giacomettis heraus\, so wie wir ihn kennen und   \ndurch den er
 berühmt wurde: menschliche Figuren\, die auf dünne\,   \nüberlängte
 Körper reduziert werden\, mal schreitend – mal stehend\, mal   \nwinzig
 klein - mal lebensgroß. Das grundlegende Thema\, das Giacometti von  
 \nnun an umtreibt und ihn nicht zur Ruhe kommen lässt\, ist die Frage
 nach der   \nErscheinung der menschlichen Figur im Raum und deren
 angemessene   \nkünstlerische Darstellung. Neben dem bildhauerischen soll
 im Rahmen des   \nVortrags auch das beachtliche zeichnerische Werk dieses
 bedeutenden   \nKünstlers gewürdigt werden. \n \n(Stand: 20.10.2026)
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