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DESCRIPTION:https://www.bielefeld.jetzt/node/2153891\n\nEröffnung:
 Freitag\, 30. Oktober\, 19 Uhr \n \nVortrag: Samstag\, 31.10.\, 17.15 Uhr
 (kostenlos) \n„Zeig mir die tiefste Dunkelheit\, zeig mir das
 schwärzeste Schwarz“ \nDie Farbforscherin Barbara Collé erkundet mit
 den Teil­nehmenden   \nAssozia­tionen\, die sich mit der tiefsten
 Dunkel­heit in Kunst\, Literatur\,   \nMythologie und Wissen­schaft
 verbinden. \n \nSonntag\, 01.11. \nmit Kaffee und Kuchen. Die
 Künst­ler:innen sind anwesend. \n \nIn verschiedenen Kulturen gibt es
 die Vorstellung eines Moments in der Nacht\,   \nin dem die Dunkelheit
 ihren tiefsten Punkt erreicht. Zwischen drei und fünf   \nUhr morgens
 scheint die Nacht nicht weiter reichen zu können: nicht tiefer\,  
 \nnicht stiller\, nicht dunkler. \n \nAlten Überlieferungen zufolge ist
 dies die Stunde\, in der die meisten   \nGeburten und Todesfälle
 stattfinden\, aber auch der Moment\, in dem Ängste   \nund Sorgen am
 stärksten empfunden werden. Es ist eine Übergangs­stunde\, in   \nder
 die Grenze zwischen Leben und Tod hauchdünn zu werden scheint. Deshalb  
 \nerhält diese Zeit in vielen Traditionen eine besondere Bedeutung. Man  
 \nglaubte\, dass der Kontakt zur Geisterwelt dann leichter möglich sei\,
 ebenso   \nwie die Gestaltwandlung: Shapeshifting\, der Wechsel zwischen
 menschlichen und   \ntierischen Formen. \n \nEin Tier\, das stark mit
 dieser Stunde verbunden ist\, ist der Wolf. Während   \nder Mensch
 schläft\, bewegt er sich frei durch die Dunkelheit. In irischen   \nund
 nord­europäi­schen Mythen erscheint der Wolf häufig als ein Wesen\,  
 \ndas zwischen Welten wechseln kann. \n \nDiese Stunde steht daher
 symbolisch für einen Moment\, in dem die Tren­nung   \nzwischen unserer
 Realität und einer anderen Welt vorübergehend weniger fest  
 \nerscheint. Der Begriff „Die Stunde des Wolfs” ist daher einer der
 Namen\,   \ndie wir dieser Zeit geben\, und hat seinen Ursprung in
 schwedischen   \nVolks­über­lieferungen. \n \nDie Künst­ler:innen
 Barbara Collé (Amsterdam)\, Christine Gensheimer   \n(Bielefeld)\, Uta
 Neumann (Berlin) und Lars Rosenbohm (Bielefeld) setzen sich   \nin
 assoziativer Weise mit unterschiedlichen Aspekten dieser Thematik  
 \nauseinander. Ihre Fotografien\, Texte\, Zeichnungen\, Malereien und
 Objekte   \nbilden dabei in spielerisch experimen­teller Form
 Berührungs­punkte und   \nkorrespon­dieren miteinander. \n \nZur
 Ausstellung erscheint eine Publikation. \n \nMehr Infos auf
 artists-unlimited.de \n \n(Stand: 21.10.2026)
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SUMMARY:Wo die Nacht nicht tiefer kann
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