4. Kammerkonzert

Wie Tag und Nacht

„Es vergeht kein Stund’ in der Nacht, / Da mein Herze nicht erwacht, / Und an dich gedenkt, / Dass du mir viel tausendmal / Dein Herz geschenkt.“ heißt es in Robert Schumanns Duett Wenn ich ein Vöglein wär‘ op. 43/1. Das Nächtliche, Geheimnisvolle, mithin Irrationale ist die faszinierende Spielwiese der Romantik. Sopranistin Cornelie Isenbürger und Mezzosopranistin Katja Starke haben sich einen Streifzug durch die Duett- und Liedliteratur dieser Zeit auf die Fahnen geschrieben, sozusagen stets auf der Suche nach der blauen Blume. Bei Felix Mendelssohn Bartholdy, seiner Schwester Fanny Hensel, Robert Schumann, Max Reger und Johannes Brahms gibt es diesbezüglich wunderbare Schätze zu heben - etwa Ich wollt, meine Liebe ergösse sich, Wenn ich in deine Augen seh, An den Abendstern oder Wir Schwestern - um nur einige zu nennen.

Rudolf-Oetker-Halle
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