6. Kammerkonzert

Ensemble Horizonte

Was wäre die Musikgeschichte ohne das Reich der Mythen? Die Erzählung vom Sänger Orpheus leitet die Gattung der Oper ein. Nach dem Ersten Weltkrieg jedoch und mehr noch nach 1945 setzte eine Versachlichung ein. Doch bald schon ermüdete das Interesse am Purismus wieder. Stil-Mixturen und phantastische Klangentdeckungen, teils inspiriert durch die elektronische Musik, schufen neue Assoziationsräume. In diesem Spannungsfeld besannen sich Komponisten auch wieder verstärkt auf mythische Themen.
In enger Anlehnung an barocke Mythen-Vertonungen spannt das Ensemble Horizonte in halb-szenischer Präsentation mit Werken u. a. von Claudio Monteverdi über Giacinto Scelsi, Franghiz Ali-Zadeh bis Jörg-Peter Mittmann einen Bogen zwischen alter und neuer Zeit, zwischen Orient und Okzident.

Rudolf-Oetker-Halle
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