New York Gypsy All Stars

Mit den New York Gypsy All Stars treffen osteuropäische Roma-Traditionen auf Einflüsse aus der indischen, der lateinamerikanischen Musik und des Jazz und vermischen sich zu einem vielschichtigen, individuellen Stil. Die Herkunft der Bandmitglieder aus aller Welt - Mazedonien, Türkei, Griechenland, Australien, Niederlande - spiegelt sich darin ebenso wider wie die kulturelle Vielfältigkeit ihrer gemeinsamen Wahlheimat New York. Östliche und westliche Welten fusionieren und bilden das Zentrum ihrer Musik. Als klassisch ausgebildete Musiker und Absolventen der weltweit namhaftesten Konservatorien sind die New York Gypsy All Stars in Konzertsälen und Jazzclubs sowie auf Festivalbühnen gleichermaßen Zuhause. Bekannt ist das Quintett für seinen dynamischen, hoch virtuosen und differenzierten Mix aus Jazz, Funk, Electronica mit Klängen aus dem Balkan, Lateinamerika und Indien, dem Ursprungsland der Gypsymusik.

Ihre kulturell vielfältigen Hintergründe unterstreichen die New York Gypsy All-Stars mit einer großen
Breite an dargebotenen traditionellen Werken bis hin zu eigenen Kompositionen und Arrangements. Ismail Lumanovski steht mit der lyrischen Ausdruckskraft der Klarinette im Zentrum. Die Aufmerksamkeit liegt jedoch gleichermaßen auch auf Tamer Pinarbasis fesselnden Kanun-Spiel. Es sorgt für Farbe, Struktur und temporeiche Soli. Panagiotis Andreou bewegt sich mit seinem Bass auf mehreren Ebenen und sorgt für ihr charakteristisches rhythmisches Profil und harmonische, melodische Elemente. Schlagzeuger Engin Günaydin bleibt auch dann noch elegant, wenn er die Gruppe auf dynamische Höhepunkte treibt. Marius van den Brink spielt Keyboard und komplettiert das Ensemble mit seinem Gespür für Jazz, Electronica und Fusion.

Foto © Muhsin Akgün

Rudolf-Oetker-Halle
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