300 Jahre Stadtrechte in Ravensberg

Acht Städte und ihre Geschichte

Vor 300 Jahren erhielten acht Dörfer, Flecken oder Weichbilder in der damaligen preußischen Grafschaft Ravensberg auf einen Schlag die Stadtrechte: Borgholzhausen, Bünde, Enger, Halle (Westf.), Preußisch Oldendorf, Versmold, Vlotho und Werther.

Anlass für die Stadtrechtsverleihung 1719 war aber nicht die Förderung der Orte, sondern die Steuerpolitik des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. (1713-1740). Dieser führte in alten und neuen Städten die „Akzise" ein, eine an den Stadttoren kassierte Steuer vor allem auf Verbrauchsgüter.

Zehn großflächige und bildstarke Roll-ups zeigen die vielfältige Geschichte des Ravensberger Landes. Die Wanderausstellung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V. entstand im Zusammenhang des LWL-Netzwerks „Preußen in Westfalen“ und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unterstützt.
Die Ausstellungsfläche befindet sich im 1. OG. Eintritt frei.

Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
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