Engel zwischen Kitsch und Kunsz

Kammermusik

Engel zwischen Kitsch und Kunst“
Werke von Hildegard von Bingen, John Forest, Josquin Desprez u.a.
Magret Herdt Fotografie
Annette Piwowarski Malerei
Ensemble "canta filia"
Elisabeth Schnippe, Eva Thalmann, Heidi Bogena, Barbara Grohmann-Kraaz, Miriam Bonefeld, Petra von Laer,Beate Ramisch.
Leitung: Barbara Grohmann-Kraaz

[Eintritt: Beitrag/Kreativitätsobulus nach eigenem Ermessen]

Es findet im Rahmen der Konzertreihe „Kammermusik Haus Wellensiek“ unter dem Motto: „Engel zwischen Kitsch und Kunst“ eine Veranstaltung mit dem wunderbaren a-capella-Gesang von canta filia statt.
Unter der Leitung von Barbara Grohmann-Kraatz lässt das Vokalensemble Werke von Hildegard von Bingen, John Forest, Josquin Desprez u. a. erklingen. Gleichzeitig haben die Zuhörer die Gelegenheit, die ausgestellten Fotographien und Gemälde der Fotographin Magret Herd und der Malerin Annette Piwowarski zu betrachten.

Gemeinsam beleuchten die Künstlerinnen musikalisch und künstlerisch/bildnerisch, wie schon im Motto angedeutet, das weite Spannungsfeld zwischen „Kitsch und Kunst“.
Die von den Musikerinnen ausgewählten Werke reichen dabei von eher schlichten Volksweisen bis hin zu ausgefeilten Kompositionen.
Die naiven und innigen Engelvorstellungen katholischer Volksfrömmigkeit finden ihren Ausdruck beispielsweise in der weihnachtlichen Musik des Alpenlandes oder in den englischen Christmas Carols. Im Gegensatz dazu erklingen himmlisch erfüllte Gesänge der Mystikerin Hildegard von Bingen, Motetten über Engelstexte der italienischen Renaissance sowie romantische Engelsanrufungen des 19. Jahrhunderts.
Das Ensemble „canta filia“ besteht aus 9 bis 12 Solistinnen und beschäftigt sich hauptsächlich mit a-cappella-Literatur für ein reines Frauenensemble aus allen Jahrhunderten der Musikgeschichte. Die Konzerte dieses Ensembles leben vom Kontrast zwischen jüngerer und sehr alter Vergangenheit, Tradition und Avantgarde, Orient und Okzident.

Mit diesem Abend wird die Vorweihnachtszeit im Haus Wellensiek eingeläutet. Es erwartet das Publikum ein besonderer Kunstgenuss, der nicht nur besinnlich, sondern vielleicht auch etwas nachdenklich stimmt.


Haus Wellensiek
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