„Melpomene: Violence and Female identified Pain“

flausen – young artists in residenz

Zwei Dinge verkaufen sich gut: Sex und Gewalt, häufig auch im Doppelpack. Die Ausschlachtung von Leid, die Ästhetisierung von Gewalt, sei es im Sinne des Schockfaktors oder ausgleichender Gerechtigkeit, ist allgegenwärtig. Leider nicht nur im Fernsehen. Dabei bietet der Schmerz Einiger anscheinend einen besseren Show-Effekt als der Anderer und bestätigt meist auch noch Stereotype in Bezug auf das Geschlecht. Mit „Melpomene“ legen die Künstler*innen den Finger in die Wunde unserer Gesellschaft und fragen nach dem Schmerz von Frauen, Lesben, trans-, inter- und non-binary-Personen (FLTI), der unsichtbar bleibt, tabuisiert oder gar ignoriert wird. Wie kann dieser Schmerz aufgezeigt werden ohne erneut schmerzvoll zu sein? Und kann daraus eine Kraft entstehen, die den gewaltvollen Systemen wehtut statt den Betroffenen?

Veranstalter: Theaterlabor Bielefeld | Gefördert durch die Kunststiftung NRW.

www.theaterlabor.de

Eintritt frei!

Tor 6 Theaterhaus Bielefeld
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