Suden Aika: »Finnische Vokalkunst«

Mittwochskonzerte der Musikkulturen

Mit ihrem einzigartigen Klang und ihrer unverwechselbaren Tonalität ziehen Suden Aika ihr Publikum geradezu magisch in den Bann. Das Quartett, dessen Namen übersetzt so viel heißt wie Zeit der Wölfe, gibt es seit mittlerweile 15 Jahren. In dieser Zeit haben sich die vier finnischen Ausnahmesängerinnen und -Instrumentalistinnen auch in Deutschland eine treue Fangemeinde aufgebaut. Auf ihrem sechsten, im Jahr 2018 erschienen Studioalbum Sisaret (Schwestern) singen Katariina Airas, Karoliina Kantelinen, Liisa Matveinen und Veera Voima aus dem Leben von Frauen und deren Erfahrungen - von der Jugend bis ins hohe Alter. Texte mit Aussagen, die auch heute noch zeitgemäß sind, obwohl sie aus bis zu 1000 Jahre alten, nordischen Gedichten und Sagen stammen. Aus diesen Gedichten formen die vier Frauen mit eigenen musikalischen Ideen kraftvolle Vokalstücke in der Tradition der Runengesänge. Diese präsentieren sie mal A-capella, mal mit traditionellen, nordischen Instrumenten wie der Kantele (eine griffbrettlose Kastenzither), der Moraharpa (Tastenfidel) oder verschiedenen Flöten und Perkussionsinstrumenten.

Katariina Airas: Gesang, Moraharpa, Flöte
Karoliina Kantelinen: Gesang, Kantele, Flöte, Perkussion
Liisa Matveinen: Gesang, Kantele, Perkussion
Veera Voima: Gesang, Flöte, Perkussion

Foto © Jan Schulte-Tigges

Rudolf-Oetker-Halle
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