Web Web

Jazz im Konzerthaus

Pianist Roberto Di Gioia vereint mit Web Web seine Einflüsse aus Spiritual-, Middle Eastern- und Ethio Jazz mit tanzbaren- mantrischen Grooves. Ein Sound, der sich stark auf die späten 60er und frühen 70er Jahre bezieht. Yusef Lateef, Sun Ra, Mulatu Astatke oder Pharoah Sanders sind wichtige Bezugsgrößen. Er hat diesen musikalischen Geist förmlich aufgesogen, spielte er als junger Musiker in den 80er Jahren mit Jazz-Legenden wie Woody Shaw, Art Farmer, und war weltweit auf Tourneen mit James Moody und Buster Williams.

Von diesen Einflüssen getrieben, gründete Roberto Di Gioia 2016 mit Christian von Kaphengst, Tony Lakatos und Peter Gall die Band WEB WEB, die im Februar 2020 bereits ihr drittes Studioalbum Worshippers vorgestellt hat. »Hymnisch, spirituell und packend« kommentierte Deutschlandfunk Kultur deren Schaffen. Der legendäre DJ und Radiomacher Gilles Peterson aus London kommentierte: »Super Record«!

Und in der Tat kennen wir derart kraftstrotzende Bandprojekte nahezu nur aus UK oder den USA. Aber Web Web bringt eben auch vier der erfahrensten und eigenständigsten Jazz Protagonisten unseres Landes auf die Bühne. Tony Lakatos, aus der berühmten Lakatos Familie stammend, ist eine Urgewalt auf dem Saxofon und steht auch in Diensten der HR Big Band. Peter Gall vervollständigte seine Drum Studien an der Manhattan School of Music und erdet die Band gemeinsam mit dem Bassisten Christian von Kaphengst, den man auch aus der Band von Till Brönner kennt. Dirigent an den Klaviertasten ist Roberto Di Gioia, kaum wegzudenken aus Bands und Produktionen rund um Passport, Max Herre, Udo Lindenberg oder auch Joy Denalane. In der Summe spannen diese vier Musiker ein Netz aus musikalischer Dichte, welches keine Auswege kennt: Hingabe zur Musik ist gefragt

Roberto Di Gioia: Piano
Tony Lakatos: Saxofon und Flöte
Christian von Kaphengst: Bass
Peter Gall: Drums

Rudolf-Oetker-Halle
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