©Anja Beutler

ZYKLON

Kreisen, drehen, wirbeln, schleudern – Willem Schulz hat im Umgang mit seinem Cello alle nur möglichen Haltungen, Formen, Bilder und Klänge entwickelt, die in der Performance »ZYKLON« dramaturgisch zusammenfließen. Aus der Stille entstehen feine, minimalistische Muster, sich unmerklich verändernd. Aufkommende Turbulenzen und tanzende Wirbel: das Cello wird zum Kreisel bis der Musiker sich selbst im Reich spektraler Obertöne leichtfüßig um die eigene Achse schwingt. Die Energie nimmt Fahrt auf, das Cello wird schließlich geschleudert. Entstehende Winde werden über Mikrofone eingefangen und verstärkt: steife Brisen, die in einen heftigen Tornado übergehen. Und mittendrin der ruhende Pol. KörperMusik par excellence.


Willem Schulz: Cello-Performance
Marcus Beuter: Soundmix
Matthias Pohl: Lichtdesign

Tor 6 Theaterhaus Bielefeld
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