Japanisches Bielefeld

9.000 Kilometer entfernt vom Land der aufgehenden Sonne lassen sich in Bielefeld nicht nur japanische Spezialitäten wie Sushi und Ramen genießen. Der Japanischen Garten und das einzige Fächermuseum Deutschlands bringen asiatischen Flair nach Bielefeld. Und der japanische Gesundheitstrend Shinrin Yoku (Waldbaden) findet auch in Bielefeld großen Anklang. Denn eine Stadt, die zu 20 Prozent aus Wald besteht, bietet optimale Bedingungen, um bei einem Waldbad die Seele baumeln zu lassen.     

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Deutsches Fächermuseum

Japan verbindet man schnell mit Fächern - und auch in Bielefeld gibt es einen Ort, an dem sich alles um den Luftzug-Verursacher dreht: Das Deutsche Fächermuseum. Nur drei Fächermuseen gibt es weltweit, eines davon wurde 1996 in der Bielefelder Altstadt eröffnet.

Dabei ist die Geschichte der kostbaren Accessoires mehr als 5.000 Jahre alt - und bisweilen sehr amüsant. Beispielsweise verhalf der Fächer mit eingebauter Brille einer kurzsichtigen Dame zum besseren Durchblick. In dem geschnitzten Elfenbein verbargen sich sogar Puderdosen, Spiegel und winzige Thermometer. Die Barisch Stiftung zeigt eine umfangreiche Sammlung mit Fächern aus vier Jahrhunderten und nahezu aller Herren Länder.

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Waldbaden - Shinrin Yoku

Bielefeld bietet sich super zum Waldbaden an. Waldbaden? Das ist ein beliebter Gesundheitstrend aus Japan und ist das Erleben der Natur mit allen Sinnen. Die Stadt am Teutoburger Wald ist ein Paradebeispiel für Grünflächen, die fußläufig in maximal zehn Minuten von überall aus zu erreichen sind. Wer Bielefeld in der Natur erleben möchte, dem bieten sich zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten und das auch ganz ohne Badewanne…

Vorteile des Waldbadens:

  • das Naturerlebnis mit allen Sinnen
  • Stärkung des Immunsystems 
  • hilft beim Erholen und Stressabbauen
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Japanischer Garten

Wer Abstand von Stress und Hektik sucht, sollte in den Stadtteil Bethel gehen. Dort befindet sich der Japanische Garten (Quellenhofweg 125) – einer der außergewöhnlichsten Orte der Stadt. Es ist ein Trockenlandschaftsgarten, ein "karesansui". Auf 1.000 Quadratmetern wurden 70 Tonnen Fels und Kies verbaut sowie Gehölze und Stauden gepflanzt. 

Was meist für Erstaunen sorgt: Solche Gärten werden mit tiefer Liebe zum Detail als Gesamtkunstwerke angelegt, gehegt und gepflegt. Und normalerweise nicht betreten. Das hölzerne Eingangstor wird nur zu besonderen Anlässen geöffnet. Stattdessen wandelt man "in Gedanken" hindurch. Und erlebt so eine echte Begegnung mit japanischer Kultur und japanischem Denken. 

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