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Kinoabend mit anschließendem Gespräch: Das leere Grab
Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm "Das leere Grab" begleitet zwei Familien aus Tansania auf der Suche nach ihren Vorfahren. Ihre Spurensuche führt sie nach Deutschland, wo noch immer Zehntausende menschliche Gebeine aus den ehemaligen deutschen Kolonien lagern. Sie wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts geraubt – teils zu Forschungszwecken, teils als Trophäen. In ihrem Film erzählt das deutsch-tansanische Regieduo Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay von den Traumata, die die deutsche Kolonialherrschaft in tansanischen Communitys bis heute hinterlassen hat – und von der Stärke und Selbstermächtigung der Hinterbliebenen, die sich hartnäckig für vollständige Aufklärung einsetzen.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Katja Keul, Vertreter:innen von bielefeld postkolonial und Decolonize Bielefeld und den Kinobesuchenden zum Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit und ihren Kontinuitäten statt.
Im Film trifft die tansanische Delegation auch auf die ehemalige Bundestagsabgeordnete Katja Keul, die zur Drehzeit des Films Staatsministerin im Auswärtigen Amt war und sich mit der Aufarbeitung kolonialen Unrechtsbeschäftigt hat. Zudem hat sie auch einen familiären Bezug zum Thema: Sie ist eine Urgroßnichte von Karl Peters, der sich 1884 mit Betrug und Gewalt Gebiete im heutigen Tansania aneignete, die von der damaligen Reichsregierung als Kolonie "Deutsch-Ostafrika“ übernommen wurden.
bielefeld postkolonial und das Bündnis Decolonize Bielefeld setzen sich für eine Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte und ihrer Kontinuitäten in der Bielefelder Stadtgesellschaft ein. Ein zentrales Anliegen ist dabei die Umbenennung der Karl-Peters-Straße in Bielefeld-Stieghorst.
Infos
Welthaus Bielefeld