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Ordnung weltweit stabil halten – das Beispiel Männlichkeit
Der Vortrag untersucht die Bedeutung der modernen Geschlechterordnung für die Stabilisierung gesellschaftlicher Ordnungsstrukturen. Ausgangspunkt ist eine kurze Historisierung der Zweigeschlechtlichkeit, in der ihre Entstehung im Kontext der Aufklärung und ihre historische Kontingenz rekonstruiert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum Geschlecht trotz seiner prinzipiellen sozialen Gestaltbarkeit eine so hohe gesellschaftliche Stabilität aufweist.
Zur Beantwortung dieser Frage greifen wir auf das Konzept der hegemonialen Männlichkeit zurück. Dieses erlaubt es, Geschlecht als Bestandteil von Welt- und Selbstverhältnissen zu analysieren, über die gesellschaftliche Ordnungen reproduziert, stabilisiert und verändert werden. Anhand qualitativer Interviews untersuchen wir, wie hegemoniale Männlichkeit in alltäglichen Deutungen sozialer Welt- und Selbstverhältnisse wirksam wird.
Auf dieser Grundlage entwickelt der Vortrag Überlegungen zum Zusammenhang von gesellschaftlicher Ordnung und Subjektivität und diskutiert Möglichkeitsbedingungen und Grenzen der sozialen Gestaltbarkeit von Geschlecht. Damit leistet er einen Beitrag zum Verständnis der Beharrungskraft moderner Geschlechterordnungen.
Raum: Y-0-111