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Psychoanalyse und Film: Schwarze Milch (Deutschland/Mongolei 2020)
Vortrag und Diskussion: Lisa Werthmann-Resch, Marburg (Referentin) und Uisenma Borchu, München (Regisseurin)
Zum Film:
In der mongolischen Wüste Gobi verbringen zwei Schwestern die ersten Jahre ihrer Kindheit gemeinsam, dann werden sie getrennt. Die eine Schwester wächst in Deutschland auf, während die andere in der Mongolei bleibt und dort das traditionelle Leben der Nomaden lebt. Doch auch noch Jahre später sehnen sich die beiden Schwestern nacheinander. Es kommt zu einem emotionalen Wiedersehen in der Wüste. Zwei Welten treffen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zwei Menschen, die einander brauchen, aber nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Wird die frühere Vertrautheit die Kluft überwinden können? Es ist eine Suche nach Anerkennung und Liebe, manifestiert als Kampf der Kulturen...
Deutschland/ Mongolei 2020. Regie u. Drehbuch: Uisenma Borchu. Produktion: Sven Zellner. Musik: Daniel Murena . 92 Min. FSK: 12. DarstellerInnen: Uisenma Borchu, Gunsmaa Tsogzol, Franz Rogowski, Terbish Demberel, Borchu Bawaa, Bayarsaikhan Renchinjugder u. a.
PSYCHOANALYSE UND FILM in Bielefeld
Der Arbeitskreis psychologischer PsychotherapeutInnen (app:) ist ein psychotherapeutisches Netzwerk mit Sitz in Bielefeld. Im Rahmen der Psychotherapie steht eine breitgefächerte, fachliche psychotherapeutische Kompetenz im Vordergrund, Therapieschulen übergreifend. Der app: organisiert Vorträge und Fortbildungen zu Themen der Psychotherapie. In diesem Zusammenhang setzt der app: am 11. März 2026 mit dem Film Schwarze Milch die Veranstaltungsreihe PSYCHOANALYSE UND FILM in Kooperation mit dem Lichtwerk Kino fort. Dazu begrüßen wir sowohl die Regisseurin Uisenma Borchu als auch die Referentin Lisa Werthmann-Resch. Vor der Kulisse der mongolischen Steppe mit ruhigen intensiven Kamera-Einstellungen, welche sich auf Landschaft und Porträt richten, wird eindringlich eine Familiengeschichte von Wärme und Vertrautheit, aber auch Entfremdung und Rätselhaftigkeit erzählt, so die Referentin Lisa Werthmann-Resch. Dabei wird die Handlung eher still beobachtet als vorangetrieben. In die Beobachtungsebene fließen träumerische, symbolhafte Bilder mit ein. Da Erinnern und Vergessen die Psyche in das Erleben von Zeit einbettet, so die Referentin, berührt der Film psychische Themen von Erinnerungs- und Verdrängungsleistung, nachträglicher Bearbeitung in Zusammenhang mit Verlust- und Trauerdynamiken sowie die Kraft, die sich aus einer inneren Veränderungsbereitschaft ergibt.
Zur Referentin:
Dipl.-Psych. Lisa Werthmann-Resch ist Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, tätig in eigener Praxis in Marburg. Sie ist Supervisorin, Dozentin und Lehranalytikerin (DPV/DGPT/IPA); 2021 - 2023 Vorsitzende der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV)
Zur Regisseurin:
Uisenma Borchu ist eine mongolisch-deutsche Regisseurin und Schauspielerin. Sie studierte Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Filmographie (Auswahl): 2022 I Tatort: Leben Tod Ekstase (Fernsehreihe); 2022 I Das Netz – Prometheus (Fernsehserie); 2020 | Schwarze Milch, Kinospielfilm (Regie, Drehbuch, Hauptrolle)
Kartenvorbestellung unter www.arthousekinos-bielefeld.de
Infos
Arbeitskreis psychol. Psychotherapeut*innen (app:) in Kooperation mit dem Lichtwerk Bielefeld