26 Mi
27 Do
28 Fr
29 Sa
30 So
31
1 Di
2 Mi
3 Do
4 Fr
5 Sa
6 So
7 Mo
8 Di
9 Mi
10 Do
11 Fr
12 Sa
13 So
14 Mo
15 Di
16 Mi
17 Do
18 Fr
19 Sa
20 So
21 Mo
22 Di
23 Mi
24 Do
25 Fr
26 Sa
27 So
28 Mo
29 Di
30
1 Do
2 Fr
3 Sa
4 So
5 Mo
6 Di
7 Mi
8 Do
9 Fr
10 Sa
11 So
12 Mo
13 Di
14 Mi
15 Do
16 Fr
17 Sa
18 So
19 Mo
20 Di
21 Mi
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So
26 Mo
27 Di
28 Mi
29 Do
30 Fr
31
ARTIST TALK
Luzie Meyer, Karolin Meunier und Anna R. Winder im Gespräch mit Victoria Tarak
Die Gruppenausstellung read to/for – I read to sense the doubling of time versammelt Arbeiten von Anna Budniewski, Christine Sun Kim, Brandon LaBelle, Karolin Meunier, Luzie Meyer, Miriam Stoney und Anna R. Winder und reflektiert in Verbindung mit dem titelgebenden Satz der Dichterin Lisa Robertson Lesen als künstlerische Praxis.
Lesen wird dabei als Raum zeitlicher Überlagerungen verstanden, in dem Bedeutung beweglich bleibt, und sich im Vollzug der Lektüre immer wieder neu aktualisiert. Unterschiedliche Zeitlichkeiten – die des Textes und die der Lektüre – treten in ein Verhältnis von Gleichzeitigkeit und Nachträglichkeit und bilden rhythmische Bewegungen von Differenz und Nachhall. Lesen erscheint dabei als eine Form des inneren Hörens, geprägt von Rhythmus, Wiederholung, Stimme und Resonanz, und damit als ein Takt aus Pausen und Wiederkehr, der den Leseakt als auditive und multisensorische Erfahrung erfahrbar macht.
In diesem Zusammenhang eröffnet die Ausstellung die diesjährige Auseinandersetzung des Kunstverein Bielefeld mit dem Sinnesorgan des Ohrs und dessen Verbindung zum Lesen und zu Formen des (Zu-)hörens.
Die künstlerischen Positionen arbeiten jeweils mit Text als Bestandteil ihrer Praxis und verbinden Lese- und Schreibpraktiken mit Installation, Video und Sound. Die Ausstellung versteht sich als ein Prodkutions- und Experimentierraum, in dem installative Setzungen, Lesungen und Performances in wechselnde Konstellationen treten.
Keine Anmeldung notwendig.
Infos
Eingang nicht barrierefrei | WC vorhanden