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Was die Seele nährt - In sich selber wohnen
Was nährt die Seele: In sich selber wohnen. Der innere Ort, an dem ich bei mir bin. Wie können wir uns selbst bewohnen, statt nur zu funktionieren? Viele Menschen erleben ihren Alltag als dicht, anspruchsvoll und von äußeren Erwartungen geprägt. Dabei geht leicht der Kontakt zu sich selbst verloren. „In sich selber wohnen“ meint die Fähigkeit, bei sich anzukommen, das eigene Erleben wahrzunehmen und sich auch in herausfordernden Zeiten innerlich nicht zu verlassen.
Aus der Perspektive der humanistischen Seelsorge erkunden wir, was Menschen hilft, einen tragfähigen inneren Ort zu entwickeln: einen Ort von Selbstkontakt, innerer Präsenz und freundlicher Selbstzuwendung. Dabei geht es nicht darum, sich zu optimieren oder zu verändern, sondern sich selbst bewusster zu begegnen und das wahrzunehmen, was bereits da ist.
Impulse, geführte Meditation, persönliche Reflexion und freiwilliger Austausch eröffnen einen Raum, in dem Erfahrungen vertieft und neue Zugänge zu sich selbst entdeckt werden können. Eine Einladung, innezuhalten, bei sich selbst anzukommen und dem nachzuspüren, was die Seele nährt.