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Woldemar Winkler - fantastisch und abstrakt
Einzelausstellung im BBK-OWL
Woldemar Winkler: Ein Zauberer. Im Labyrinth der Kunst. Die Auseinandersetzung mit der künstlerischen Welt Winklers schafft Begegnungen mit dem Imaginären, obskuren Figurationen, den Traumwesen und abstrakten Erscheinungen. So ausgerüstet und vorbereitet kann der Betrachter den Weg des „Surrealismus eigener Prägung“ Winklers gehen. Er wird dabei auf scheinbar Unerklärliches stoßen und entdeckt besonders in der Malerei subtile Erotik und die Kraft der Poesie und Liebe. Seinen Malstil entwickelte er in einem fünfjährigen Studium an der staatlichen Akademie für Kunstgewerbe bei Professor Carl Rade, dessen Meisterschüler er wird. Der Mentor und Förderer der Avantgarde und Kunstszene, Herwarth Walden, will Arbeiten des 24-Jährigen in seiner Berliner Galerie "Der Sturm“ ausstellen. Auf Anraten von Rade lehnt Winkler ab: Für eine solche Ausstellung sei es noch zu früh. Es folgen erste Aufträge im öffentlichen Raum und an Gebäuden der Stadt Dresden, die 1938 zerstört werden und die denunziert als entartet gelten. Er weiß nun, dass er unter Beobachtung steht. Um sich in Sicherheit zu bringen, malt er gesellschaftliches (Kaffeehaus Szenen, Tänzerinnen, Porträts, Stillleben u. Ä.). Ihm kommt die Berufung als Lehrer an die Privatakademie von Hofrat Professor Simson Castelli entgegen, deren Leitung er bis zur Einberufung als Soldat 1941 übernimmt. 1945 ist der braune Spuk beendet. Winkler gerät in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen, sich für den Westen entscheidet. Hier lernt er die Handwebmeisterin Margret Horstkotte kennen. Im westfälischen Gütersloh wird 1949 geheiratet, wo man fortan lebt und arbeitet. (Text: Werner Schnabel)
Vernissage 22.02.2026, 15:00 bis 17:30 Uhr
- Begrüßung: Friederike Winkler-Mey (Tochter des Künstlers), BBK-Vorstand
- Einführung: Werner Schnabel
- Musikbeitrag: Andrea Kaindl
Midissage 28.02.2026, 15:00 bis 17:30 Uhr
- Zeitzeugen berichten „So haben wir Woldemar Winkler erlebt“, Gesprächsrunde Beginn: 16:00 Uhr
Finissage 08.03.2026, 15:00 bis 17:30 Uhr
- "Hier und heute mit dem Werk im Gespräch", Gesprächsrunde Beginn: 16:00 Uhr
- Musikbeitrag: Andrea Kaindl
Führung durch die Ausstellung
- mit Friederike Winkler-Mey: nach Vereinbarung, 01772069694 oder winkler.mey.friede@gmail.com
Allgemeine Öffnungszeiten
- Fr., Sa., So. 15:00 bis 17:30 Uhr und nach Vereinbarung
Gefördert durch das Kulturamt Bielefeld
Infos
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler NRW, Bezirksverband OWL, Ravensberger Spinnerei (4. OG)
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Ravensberger Spinnerei (4. OG)
Eingang und WC barrierefrei
BBK-OWL