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Jüdische Frauen in Westfalen
Seit Jahrhunderten lebten vielerorts in den Dörfern und Städten Westfalens Jüdinnen und Juden, meist als Familien und zusammengeschlossen in eigenständigen Gemeinden. Die Geschichte der Minderheit ist recht gut erforscht. Über Jüdinnen in Westfalen allerdings ist noch immer recht wenig bekannt. Gisbert Strotdrees, Historiker und Journalist, widmet sich dem Thema am Beispiel einiger Biographien aus der Region. Vorgestellt werden unter anderem
– die Kauffrauen Sybilla Francken und Freuchen von Hamm,
– die Waisenhausgründerin Fanny Nathan aus Paderborn,
– Emma Grünwald aus Pömbsen und das "Lebensbild einer Dorfjüdin“,
– die Landmaschinen-Unternehmerin Katharina Kemper aus Rietberg,
– Jeanette Wolff, aus Bocholt stammende Politikerin und langjährige Vize-Vorsitzende des Zentralrates der Juden.
Gisbert Strotdrees, geboren 1960 in Harsewinkel, ist Journalist und Historiker. In seinen Veröffentlichungen beschäftigt er sich vorrangig mit der Alltagskultur, Agrar- und Sozialgeschichte in Westfalen und Nordwestdeutschland. Er hat Geschichte und Germanistik in Münster und Bielefeld studiert und war Redakteur beim Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben sowie Lehrbeauftragter an der Universität Münster.
2024 ist sein Buch "Jüdisches Landleben – vergessene Welten in Westfalen“ erschienen. Für dieses Buch wurde er im Oktober 2024 mit dem Geschichtspreis des Kreises Warendorf ausgezeichnet.
Infos
Markgrafenstr. 7
33602 Bielefeld
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit