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Maria Baptist Orchestra
Nachdem die Pianistin Maria Baptist 2025 mit ihrem Solo-Auftritt im Foyer der Rudolf-Oetker-Halle ihr Bielefeld-Debüt gefeiert hat, bringt sie mit The Bright and the Dark einen Abend auf die Bühne, der große Formen mit unmittelbarer Energie verbindet. Seit über einem Jahrzehnt entwickelt das Maria Baptist Orchestra einen eigenen Klang zwischen Jazz und Symphonik:
dicht, präzise gearbeitet und zugleich offen für spontane Wendungen. Musik, die trägt, antreibt und den Raum spürbar in Bewegung setzt.
Im Zentrum steht die gleichnamige Suite von Maria Baptist. Vier Sätze entfalten einen klaren dramaturgischen Bogen – von markanter Präsenz über lyrische Ruhe und tänzerische Passagen bis hin zu einem virtuosen Finale. Komponierte Strukturen und improvisatorische Freiheit greifen dabei eng ineinander. Motive kehren wieder, verändern sich, verdichten sich. Klassische Bezüge sind hörbar, ohne historisch zu wirken, und fügen sich selbstverständlich in die jazzorchestrale Klangsprache ein.
Im zweiten Teil rücken die Holzbläser*innen in den Fokus. Das Concerto for the Reeds lässt Sopran-, Alt- und Tenorsaxophon, Querflöte und Bassklarinette nacheinander hervortreten. Orchestrale Dichte und kammermusikalische Transparenz wechseln sich ab, solistische Linien wachsen aus dem Ensemble heraus und fließen wieder zurück. Ergänzt wird das Programm durch kürzere Werke, die unterschiedliche Stimmungen öffnen – von ruhigen, schwebenden Momenten bis zu rhythmisch zugespitzten Passagen mit großer Beweglichkeit.
The Bright and the Dark ist ein Konzert, das Kontraste nicht glättet, sondern atmen lässt. Ein Abend, der Kraft und Feinheit verbindet, der Aufmerksamkeit fordert und zugleich trägt – und der zeigt, wie lebendig, vielschichtig und gegenwärtig orchestraler Jazz heute klingen kann.
© Foto: Jochen Michael
Infos
Lampingstraße 16
33615 Bielefeld