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Fotocollage von den drei MusikerInnen
© Naira Arzumanian, Markus Beul und Claudia Kohl

Wiener Geister - zwischen Tradition und Aufbruch

Kammermusik Haus Wellensiek

Unter dem Titel .
„Wiener Geister - zwischen Tradition und Aufbruch“ lädt die kleine Konzertreihe „Kammermusik im Haus Wellensiek“ am Sonntag, den 22. März 2026 um 18 Uhr zu einer sicherlich außergewöhnlichen musikalischen Begegnung zweier großer Komponisten ein.

Naira Arzumanian, Violine, Markus Beul, Violoncello und Claudia Kohl, Klavier werden an diesem Abend das Klaviertrio in D-Dur, das sogenannten „Geistertrio", op. 70,1 von Ludwig van Beethoven und das Klaviertrio op.1 in D-Dur von Erich Wolfgang Korngold zu Gehör bringen.

Beide Komponisten haben einen Großteil ihres Lebens und musikalischen Schaffens in Wien verbracht, der Stadt, die über zwei Epochen das kulturelle Zentrum Europas und großer Teile der Welt war. In der Wiener Klassik (ca. 1780–1830) mit den Komponisten Haydn, Mozart und Beethoven als Hauptvertreter sowie während der Wiener Moderne (um 1900, ca. 1890–1910) als Zentrum für Kunst, Literatur, Philosophie und Psychologie. So spannt sich an diesem Abend ein Bogen vom „klassischen Ernst“ Beethovens zur schwelgerischen Klangsprache Korngolds. In dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Aufbruch begegnen sich Ludwig van Beethoven und Erich Wolfgang Korngold auf eine wunderbare Weise. Sowohl Beethoven als auch Korngold haben in diesen Klaviertrios formal und thematisch traditionell-klassisch komponiert, waren aber gleichzeitig harmonisch ihrer jeweiligen Zeit weit voraus und bahnbrechend für das, was kommen sollte.

Für E.T.A. Hoffmann war das Klaviertrio op. 70,1 "weniger düster als manche andere Instrumental-Compositionen Beethovens gehalten”, es spreche daraus “ein frohes, stolzes Bewusstseyn eigener Kraft und Fülle”. Vom ersten Satz meinte der erfahrene Rezensent in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung weiter, es “offenbare sich im Hauptthema schon ganz der Character des Trios … Umso zweckmäßiger war es, den im ganzen Stück vorherrschenden Gedanken in vier Octaven unisono vortragen zu lassen; er prägt sich dem Zuhörer fest und bestimmt ein, und dieser verliert ihn in den wunderlichsten Krümmungen und Wendungen, wie einen silberhellen Strom, nicht mehr aus dem Auge.”
Dem langsamen Mittelsatz verdankt das Trio seinen populären Beinamen “Geistertrio”. Nicht erst Beethovens Schüler Carl Czerny meinte: “Der Character dieses, sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt. Nicht unpassend könnte man sich dabei die erste Erscheinung des Geists im Hamlet denken.”
“Wie der Sturmwind die Wolken verjagt” (Hoffmann), so verdrängt das Finale das düstere Largo. Es kehrt zur tatenfrohen Gemütslage und zur kontrapunktischen Verarbeitungstechnik des Kopfsatzes zurück.

Korngolds erstes Klaviertrio, komponiert von einem Hochbegabten am Beginn seines Weges, steht in einer anderen Zeit – und doch im gleichen emotionalen Raum. Hier leuchtet spätromantische Fülle, glüht jugendliche Leidenschaft, singt eine Musik voller Sehnsucht und erzählerischer Kraft.
Bei einer Jugend im Milieu der Wiener Jahrhundertwende war es undenkbar, sich nicht auch den klassisch-romantischen Kammermusikgattungen zu widmen. So war es kaum zufällig, dass das Opus 1, mit dem der erst 13jährige Korngold debütierte, ein Klaviertrio war. Keine Geringeren als Bruno Walter, der Quartett-Primarius Arnold Rosé und Friedrich Buxbaum hoben es aus der Taufe.
Nur die Widmung „Meinem lieben Papa“ könnte das wahre Alter des Autors verraten. Bereits der erste Satz hebt mit einem so raumgreifenden Thema an, wie man es nur einem viel Älteren zutrauen würde. Die Arabesken eines Strauss und die vagierende Harmonik des Schönberg-Kreises drückten diesem Thema den Stempel auf. Das gleiche gilt auch für den restlichen Satz, der mit seinen Tempowechseln und dem Changieren zwischen Marcato und weichem Melos dem Jugendstil huldigt.
Das übermütige Scherzo hebt mit einem Dur-Moll-Wechsel an und im Trio werden die Vorhalte so chromatisch, dass die Tonart kaum noch zu bestimmen ist. Dieser Zug zum ausdrucksgesättigten Vorhalt durchzieht auch das Larghetto, vom Cello-Klavier-Gesang bis hin zur Pizzicato-Episode. Das tänzerische Finale mündet – wie anders in Wien - in einen ausgelassenen Walzer.


Kammermusik Haus Wellensiek
Wellensiek 108 a
33619 Bielefeld
[Eintritt: Beitrag nach eigenem Ermessen]

Haus Wellensiek

Infos

Kultur, Musik
Haus Wellensiek
Wellensiek 108a
33619 Bielefeld
info@hauswellensiek.de
www.hauswellensiek.de
Veranstalter:
Kammermusik Haus Wellensiek
Veranstaltungsort
Wellensiek 108a | 33619 Bielefeld

Termine

22.03.2026 18:00 - 19:30 Uhr iCal
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