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Genozid und Erinnerungsarbeit
Mit Prof. Sebastian Maisel (Universität Leipzig) und Jamal Darwesh (Traumaexperte)
Im Mittelpunkt dieses Abends steht der Genozid an den Ezid:innen im Jahr 2014 – von den Betroffenen Ferman genannt – und die Frage, wie eine Gesellschaft angemessen erinnert. Prof. Sebastian Maisel ordnet die historischen und religiösen Hintergründe der Verfolgung ein, während der Traumaexperte Jamal Darwesh die seelischen Folgen von Genozid und Flucht beleuchtet. Ein Zeitzeug:innengespräch mit Menschen aus der Bielefelder ezidischen Community macht die Geschichte unmittelbar erfahrbar, ergänzt durch Dokumentarfilmausschnitte und eine moderierte Diskussion. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden Ideen für lokale Erinnerungsformate – von einer Gedenkveranstaltung über eine Ausstellung bis hin zu einer Social-Media-Kampagne. Leitend ist dabei die Frage, wie Erinnerung zur Prävention von Hass, Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beitragen kann.
Raum: Historischer Saal in der VHS Bielefeld
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze Anmeldung per E-Mail – ansonsten kommen Sie einfach gerne vorbei. Der Zugang ist kostenlos und barrierearm.
Per Email anmelden: info@ezidi-science.institute
Infos
Institut für Ezidische Wissenschaften e. V. und VHS Bielefeld